XXXVI les Ackerland nichts eintrug, wenn man es nicht ge⸗ hoͤrig duͤngen koͤnne.
Dachte vielleicht ein aufgeklaͤrter kluger Land— mann:„ich will, um mein Vieh beſſer zu fuͤttern, Viehfutter auf dem Ackerlande bauen, damit ich wie— der mehr Miſt mache,“ ſo kamen die andern aus der Gemeinde und ſagten: Nein! das geht nicht, du mußt ſaͤen, was wir alle ſaͤen, ſonſt verdirbſt du uns die Weide.
Nun ergab ſich alſo, daß die ehemalige vortref⸗ liche Einrichtnng, nach welcher ein jeder gleich viel gutes und ſchlechtes Land bekommen hatte, nach den veraͤnderten Umſtaͤnden ſehr ſchaͤdlich iſt. Außer dem bereits angefuͤhrten Nachtheile, daß jeder gleich allen uͤbrigen auf ſein Stuͤck ſaͤen muß, was die Feldein— richtung erheiſcht, entſteht noch mancher andere Scha— den aus dieſer Zerſtuͤckelung der Felder.
Jeder iſt nur ſo lange Herr ſeines Landes, als die Fruͤchte darauf ſtehen. Nach der Ernte iſt es Gemeindeeigenthum. Man berechne einmal den Schaden, den dieſe Huthung mit den Gemeindeheer— den z. B., auf manchen Wieſen, thut. Dieſe liegen vielleicht zu naß, ſo daß ſie im Fruͤhjahre weich ſind. Wuͤrden ſie geſchont, ſo ſchadete ihnen dieſe naſſe Lage ſehr wenig. Aber die ganze Gemeinde hat bis
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