Teil eines Werkes 
1 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 1
Entstehung
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XXI

Traten mehrere zuſammen, die das einſahen, daß es ein elendes Leben ſey, wenn man nie wiſſe, ob man das morgen noch habe werde, was man heute erworben habe, ſo unterwarfen ſie ſich freiwillig einer gewiſſen Ordnung, und damit ſie ſich beſſer gegen an⸗ dere vertheidigen konnten, zogen ſie es vor, in großer Anzahl zuſammen zu ziehen, wo denn einer fuͤr alle zu ſtehen verſprach.

Dies gieng nun freilich fuͤr die Handwerker und ſolche Leute leicht an, die von ihrer Haͤnde Arbeit lebten, aber fuͤr diejenigen, welche den Acker bebaue ten, ſchickte ſich das Zuſammenziehen vieler an Einen Ort nicht.

Ihr Acker war die Quelle ihres Unterhalts, den ſie nicht verlaſſen konnten. Daher war das Land immer noch der groͤßten Unſicherheit ausgeſetzt, als in den Staͤdten ſchon Ordnung und Sicherheit herrſch ten.

An die Einrichtung einer geſetzmaͤßigen Obrigkeit war noch nicht zu denken. Die Laͤnder hatten zwar Oberherren; dieſe hatten aber groͤßtentheils mit aus waͤrtigen Kriegen ſo viel zu thun, daß ſie an die in⸗ nere Verfaſſung wenig denken konnten. Auch hatten ſie viel zu wenig Macht, allen Gewaltthaͤtigkeiten Ein⸗ halt zu thun.

Es gab ſehr viele ruͤſtige Leute, die ſchlechter⸗