Einleitung,
Jor wißt, lieben Landleute! daß Gott den Stamm— vater der Menſchen mit den Worten aus dem Para⸗ dieſe wies:„Im Schweiße deines Angeſichts ſollſt du dein Brod eſſen!“
Dieſen Beruf haben wir Landleute noch heute, und werden ihn behalten, ſo lange die Erde ſteht. Denn ohne Arbeit und Muͤhe traͤgt der fruchtbarſte Boden wenig Gewaͤchſe, die zur menſchlichen Nahrung dienen koͤnnten. Der Acker muß gepfluͤgt oder gegra⸗ ben, beſaͤet und bepflanzt werden, wenn wir uns und unſere Hausthiere ernaͤhren wollen.
So lange die Anzahl der Menſchen, die auf der Erde lebten, noch klein war, konnte ſie ſich eher ohne Ackerbau behelfen. Sie hatten dann weite Strecken vor ſich, auf denen ſie die wenigen Nahrungsmittel zuſammen ſuchen konnten, die ohne Muͤhe erwuchſen. Vorzuͤglich aber bedienten ſie ſich der Thiere, die durch ihre Milch und ihr Fleiſch ihnen Nahrung, und durch


