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Die Kartoffeln : <Solanum tuberosum C. Bauh.> Deren Geschichte, Charakteristik, Nützlichkeit Schädlichkeit, Kultur, Krankheiten etc. , mit ausführlichen Angaben ihrer industriellen Anwendung / monographisch bearb. nach ... von Friedrich Berchtold . Hrsg. v.d. k.k. patriotisch-ökonomischen Gesellschaft im Königreich Böhmen
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uteſtin der Schlichte beguͤnſtigt, alſo ihre Anwendung im Großen nicht ad ſenen empfohlen werden kann; daß aber, wenn man in Berückſichtigung ties deſſen, was vom Bleichen geſagt worden iſt, keine Metallſalze an⸗ te ſerſett wendet, welche bis jetzt als tauglich betrachtet wurden, um der ünnn 8 Schlichte die nothwendigen Eigenſchaften zum Gelingen dieſer geringe, Operation zu ertheilen, man ſeinen Zweck vollkommen erreicht, oms i wenn man blos Leiocom mit der Stärke gemiſcht an⸗ iſſt, um m wendet, ſelbſt wenn letztere von geringer Qualität iſt. Wir ch getrauen uns ſogar zu behaupten, daß unter allen Umſtänden, in Enindemn dem es ſchwer hält, ſich immer Stärke von gleicher Qualität zu wenn ny verſchaffen, dieſe letztere Schlichte den Vorzug vor den bisher an n den ü gewandten verdient, wofür wir die Gründe und was über das etw g. Verhältniß zu beobachten iſt, oben ſchon angeführt haben. Die eſer däſt Koſten kommen nicht höher. Auch die mit Metallſalzen bereiteten orſceit nt Schlichten ſind von dem Uibelſtande, wäſſerig zu werden, nicht jtur u ani ganz ſicher, und die Bildung von Metallſeifen bei dem Bleichen irperni durr iſt durch dieſe neue Vorſchrift ganz vermieden. Trvertruuh Wir glauben noch hinzufügen zu müſſen, daß, was die ſchwe 1 Kohers ne felſauren Salze betrifft, das Zinkſalz weniger ſchadet als das Kupfer⸗ Loder Kävje ſalz; daß hingegen der Alaun, deſſen ſich in neuerer Zeit mehrere vrr Aurſcri Weber aus Gründen der Erſparniß zu bedienen ſcheinen, beim Bleichen noch ſchädlicher wirken muß, da es wirklich vorkommen m. kann, daß die Thonerde beim Bleichen nicht mehr ganz aus dem . Zeuge entfernt wird, ſo daß derſelbe beim Färben nothwendig Di Flecken bekommen muß.(Mehr ſ. Dingler's polytech. Journal

J. 1841, B. 80, H. 3.)

Seite 234, Zeile 13 v. o. Bei der Fabrikation des Stärke⸗ gummi iſt nach Prof. Balling die Temperatur, welche beim Röſten angewendet werden muß 180 210° KR.(437 504°

er Monate zu müſſen

heionſtm Fahrh.); und der dabei entſtehende Gewichtsverluſt für Kartoffel⸗ e angeſt ſtärkmehl 25 ſtatt 16 18 pCt.

hwefelſin Seite. 241. Zeile 9. v. u. Hinſichtlich der Vorſchriften, welche ſe ſin zur Erzeugung von Stärkeſyrup mittelſt Gerſtenmalz, Metalſei ſtatt Schwefelſäure nach Payen und Perſoz, Dubrunfaut, cenge, ni Guérin⸗Varrey, Lüdersdorf und Otto gegeben werden, n gakz bemerkt Prof. Balling, daß ſie mehr oder weniger unpraktiſch gerſebun und uubrauchbar ſind. Payen und Perſoz wie Lüdersdorf

wenden zu wenig Gerſtenmalz an; Dubrunfaut und Gusrin⸗ Varrey zwar mehr Malz(ſedoch nicht genug), aber viel zu viel

ielo. en di Waſſer; Bley und Otto gebrauchen ebenfalls zu wenig Malz

ngefüht! V