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woher durch Verſtümmlung der böhmiſche Name Brambory ge⸗ kommen ſein ſoll. Die Kultur der Kartoffeln blieb jedoch auf das Gebirg beſchränkt; im Innern des Landes wollte Niemand, am mindeſten der Bauer, Etwas davon hören. Mehrere Guts⸗ beſitzer hatten von den Hibernern Kartoffeln erhalten; ſie bauten ſolche in ihren Gärten auf dem Lande, ließen davon an die Bauern austheilen, die ſie zu ihrem Anbau aufmunterten; allein vergebens: ſie gaben ſie den Schweinen; ſelbſt das Hausgeſinde verbat ſich dieſe Koſt. Man verſuchte das Mittel, welches ſpäter Parmentier nicht ohne Erfolg in Frankreich angewandt hat: man baute ſie in's Freie, um ſie von den Hirten und Kindern ſtehlen zu laſſen; immer noch würde es höchſt wahrſcheinlich eine längere Zeit ge— braucht haben, ihren Anbau allgemeiner zu machen, wenn die große Theuerung in den naſſen Jahren 1771 und 1772 es nicht mit tyranniſcher Gewalt erzwungen hätte, daß man ihren Werth mehr anerkannte, denn ohne Kartoffeln wäre vielleicht die Hälfte der Bevölkerung Deutſchlands durch Hunger umgekommen. Nun er— ſchienen die kurz vorher noch verſchmähten Wurzelknollen, obgleich in ihrer Beſchaffenheit viel ſchlechter als in den vorhergehenden Jahren, dennoch als ein höchſt angenehmes Geſchenk des Him— mels, als das Brod der Erde, und erregten den ſehnlichen Wunſch, wenn ſie nur in hinreichender Menge vorhanden wären.
Man kann dieſe Theuerung als die eigentliche Epoche be⸗ trachten, wo der Kartoffelbau ſich zu verbreiten angefangen hat. Von nun an war das Vorurtheil von der Schädlichkeit der Kar⸗ toffeln gänzlich verbannt, wenigſtens findet man, daß ſie von da an ſchon mit weniger Aengſtlichkeit von den Menſchen genoſſen wurden; die Beſitzer weniger Grundſtücke kamen zu der Ueber— zeugung, daß die Kartoffelernte eines kleinen Feldes für eine weit längere Zeit Nahrung darbiete, als die reichſte Ernte von Halmfruchten, die man erſt ſchneiden, dreſchen, mahlen und ver— backen muß, ſtatt daß man die Kartoffel nur in heiße Aſche zu legen braucht, um ſie ſogleich genießen zu können.— Man fing nun an, ſie bald auf dieſe, bald auf jene Art zuzubereiten, und erſtaunte, daß ſie einer ſo mannigfaltigen Benützung fähig wären; es wurden ſogar Verſuche zu ihrer Veredlung gemacht, indem man ſie durch den Samen zu vermehren und die edlern Sorten von den ſchlechtern ſorgfältig zu trennen bemüht war.
Im J. 1777 erhielt bereits die Herrſchaft Ginez, im berauner


