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ausſetzen. Im hohen Sommer, wo das Waſſer ſelbſt bei kleinen Flüſſen oder großen Bächen nicht zulangt, muß man froh ſeyn, die Wieſe nur feucht erhalten zu können.
Bei einer eingetretenen Dürre oder Trockene darf man ja nicht während der Tags-, ſondern bloß während der Nachtzeit das Waſſer den Wieſen zukommen laſſen, weil man ſonſt durch die ſengenden und brennenden Sonnenſtrahlen dem Wachsthum des Graſes mehr ſchaden als nützen wird. Erſt dann wird das Waſ⸗ ſer wohlthuend auf die Vegetation einwirken, wenn dieſes Ver⸗ fahren genau befolgt wird und man die größte Aufmerkſamkeit an— wendet, daß nie vor Sonnenuntergang oder auch nach Sonnen— aufgang gewäſſert wird.
Obgleich es erwieſen iſt, daß ein immerwährend zufließendes friſches Waſſer, wenn auch die Wieſe noch ſo feucht oder naß wäre, nie der Vegetation des Graſes ſchädlich werden kann, ſo iſt es doch gut, nach der Aberntung des erſten Graſes nicht zu ſtark zu wäſſern und beſonders das trübe Waſſer zu vermeiden, weil ſonſt, durch die ſtehen bleibenden Stoppeln des Heues, an welchen ſich der Schlamm anſetzt, eine dem Viehe ſchädliche Verſchlemmung des Futters zu befürchten iſt.—
Will man jedoch zum Grummet wäſſern, ſo iſt es beſſer, zu— vor das Wiederwachſen der Wieſenpflanzen abzuwarten. Wäſſert man gleich nach der Heuernte, ſo gibt man den Stoppeln zu viel Nahrung und entzieht dann um ſo mehr Säfte dem jungen Nach— wuchſe. Es ſchadet daher nichts, ſondern iſt eher nützlich für das Grummet, wenn die Stoppeln des abgehauenen Heues bald von der Sonne ganz verdorrt werden. Uebung und mehrjährige Er— fahrung wird übrigens einem Jeden, der eine ſolche Bewaͤſſerungs⸗ vorrichtung zu Stande gebracht hat, es beſſer an die Hand geben, wie das Bewäſſerungsgeſchäft am erfolgreichſten geſchehen kann, weßhalb ich auch, da eine ſpecielle Beſchreibung desſelben zu weitläufig wäre, zur Angabe der Koſten, die dieſe Anlagen erfor— dern, übergehen will.
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