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Da es nicht möglich iſt, ſchon bei dem Aufſetzen der Raſen— wand derſelben die ſo nothwendige egale Richtung zu geben, ſo muß man wenigſtens bei der Aufführung dieſelbe annäherungsweiſe zu erreichen ſuchen. Den untern Raſen läßt man dabei aber im— mer einige Zoll vorſpringen, ſticht dann, wenn die beſtimmte Klaf— terlänge aufgeſetzt iſt, mit einem ſehr ſcharfen Grabſcheid den über die Schnurlinie herausſtehenden Raſen ab und glättet dadurch die innere Seite ebenſo aus, wie man dieß bei den Seitenwänden der Feldgräben zu thun pflegt, was auch hier nur, wie dort, durch eine feſte und geſchickt geführte Hand, ſo wie durch glatte und ſcharfe Inſtrumente ausgeführt werden kann.
Wie man den Erdboden hinter die Raſenwände zu bringen hat, hängt von ihrer Höhe ab. Jedenfalls darf aber die Böſchung, die durch das Aufſchütten des Bodens entſteht, nicht zu ſteil ſeyn, weshalb die Breite derſelben mit der Höhe der Raſenwände zu— nehmen muß. Bricht man zu früh ab und veranlaßt eine zu ſteile Böſchung, ſo bekommt das Ganze keinen Halt und gemeinig— lich drängen ſich dann die Raſenwände bald nach Außen, weil die zu geringe Erdaufſchüttung oder Böſchung ihnen keinen Widerſtand leiſtet und ſich im Laufe der Zeit immer mehr ſetzt, wenn ſie auch anfänglich ziemlich feſt aufeinander geſchüttet und geſtampft wor— den iſt. Man darf ſich aber weder durch die vermehrte Arbeit, noch die Furcht, daß je breiter dieſe Böſchungen oder Aufwürfe ſind auch deſto mehr Wieſenfläche verloren gehe, abhalten laſſen, den Aufwürfen die nöthige Breite zu geben, da die Erfahrung jedem Nachahmer bald die Ueberzeugung verſchaffen wird, daß ſpäterhin auf dieſen Aufwürfen oder Böſchungen gerade der beſte und reich— ſte Graswuchs vorkommt, was eine ganz natürliche Folge des fort— währenden Feuchtbleibens derſelben durch das in der Leitung her— fließende Waſſer iſt. Sind die Bewäſſerungswieſen nicht zu weit von den Höfen entfernt, ſo liefern die Böſchungen, da ſie mei— ſtentheils dem Graswuchs der Wieſe voraneilen, das beſte Grünfut— ter und würden ſchon am Stocke faulen, wenn man die nebenlie— genden Wieſen zuerſt zum Abhauen beſtimmte. Die in Tafel IV angeführten Bewäſſerungsgräben lieferten im Jahre 1840 ſo viel Grünfutter, daß von demſelben durch volle 6 Tage die im Luka— witzer Hofe eingeſtallten 46 St. Melkkühe auf das Vollkommenſte ernährt werden konnten. Iſt es nicht ein Rieſenertrag von ei— nem Areale pr. 4 Metzen und 9 Maßl einen Hornviehſtand von 46


