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hat, daß das Waſſer, welches man benutzen will, höher, als der Anfangspunkt der Bewäſſerungsfläche liegt, ſondern es muß auch weiter unterſucht werden, ob es auf der Wieſenfläche ſelbſt nicht noch Punkte gibt, die eine gegen das Niveau des Anfangs— punktes höhere Lage haben. Für einen ſolchen Fall, wenn dieſe höhern Punkte nicht etwa durch Abtragung in vortheilhafterer Art fortgeſchafft werden könnten, iſt man oftmals genöthigt, das Waſſer noch höher aufzufangen, als der Anfangspunkt der Be— wäſſerungsfläche es fordert. So muß man auch darauf rechnen, daß ein Zuleitungsgraben immer etwas Gefälle haben muß, und daß auf eine lange Diſtanz ſelbſt dieſes wenige Gefälle etwas austrägt. Sehr oft erlaubt es das Lokale, daß das Waſſer auf die Wieſe unmittelbar aus einem vorbeifließenden Fluſſe oder Ba— che, oder einem anſtoßenden Teiche u. ſ. w. genommen werden kann; in den meiſten Fällen aber wird man dasſelbe, ſey es auf eine kürzere oder längere Diſtanz, vermittelſt künſtlich angelegter Geleite herführen und längs der zu bewäſſernden Wieſe fortleiten müſſen; ſo wie denn auch diejenige Bewäſſerung, wo man ei— nen Fluß oder Bach bloß an ſeinen Ufern durch eingelegte Staue und zur Seite angebrachte kleine Dämme zwingt, die Wieſen zur Herbſt- und Frühjahrszeit, auch allenfalls nach der Heuernte, zu überſchwemmen, nur eine wilde, keineswegs aber eine kunſtgemäße ſyſtematiſche Bewäſſerung genannt werden kann. Gewöhnlich werden auf dieſe Art Wieſen mit der Länge der Zeit in einen ganz verſäuerten Zuſtand verſetzt.
Dieſes regelmäßige und kunſtgemäße Herbeileiten des Waſſers kann nun geſchehen, entweder a) durch hölzerne Rinnenleitungen oder gemauerte Canäle, oder b) durch Gräben.
Ad a) Dieſe hölzernen oder von Steinen aufgeführten Leitun— gen ſind nun entweder 1) unterirdiſche, verdeckte, oder 2 offene.
Beide Arten kommen in der Regel nur auf kurzen Strecken und erſtere beſonders da vor, wo man unter Wegen, Straßen, durch Anhöhen, Dämme u. ſ. w. das Waſſer durchzuführen hat, oder Zuleitungsgräben über Abzugsgräben zu ziehen genöthigt iſt. Auch können dieſe unterirdiſchen Leitungen, wenn es die Umſtände erfordern, mit Fallen und Steigen des Waſſers gearbei— tet werden, für welchen Fall aber, der Waſſerdichtheit wegen, höl— zerne Rinnen mit feſt ſchließender Bedeckung oder, an deren Statt,
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