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Der Gall'sche oder rheinländische Dampf-Brennapparat in seiner höchsten Vereinfachung : nebst gelegentl. Beleuchtungen einiger ander Dampf-Brennapparate / Ludwig Gall
Entstehung
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Enapprat, Serviere, vom FORM Brdchter dricht, Inden er ich Ist, dass Man I, dass die An. ‚erel seitdem_ soll Z, B, h die lordern, ab di erhalten, aller Anlage, welche 1 SEIN muss, er- ise 0) Kubik- schon beweist, die Verdichtune me. keine Al. Ferner soll die sserordentli. osse Intensi- 10n der Dänple ohl gemeint ha- leitungs-Röhre elunden haben, e hinreicht, be- erwinden, und zu lernen sich er sich über- rHitze kaum

. von etwa 96 uss Naische in ‚ch mit Maische angebracht; so mer noch sehr je der Zeit und )äuple würde nperalur kaum sein,

lerrn Serviere

Gall

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Nachricht

von einem Koch- und Abdampfungs-Apparat für Stärkezucker-Fabriken,

Unter den Brennmateriäl verschwendenden technischen Gewerben, konnte die Stärke-Syrup- und Zucker- Fabrikation meiner Aufmerksamkeit um so weniger entgehen, als es, unbezweifelbar, nur darauf ankommt, den ungeheuern Brennmaterial- Verbrauch und also die Betriebskosten bei der Darstellung des Stärkezuckers bedeutend zu vermindern, um dieses, noch so wenig verbreitete, nützliche Gewerbe bald, theilweise wenigstens, die allzuzahlreichen Branntwein- Brennereien verdrängen zu sehen.

Durch bessere Benutzung der Feuerwärme und voll- ständige Wiederbenutzung aller während des, gewöhnlich 8 bis 9 Stunden dauernden, Kochens des schwefelsauern Stärkebreis sich entwickelnden Dämpfe, mittelst eines durch- aus neuen und eigenthümlichen Apparats: ist es mir gelungen, dabei bis 80 Prozent des gewöhnlichen Brennmaterial-Bedarfs zu ersparen, den Zuckerbildungs-Prozess bedeutend abzu- kürzen, das Arbeitslokal frei von Dampf und Qualm zu er- halten und nur eines Dampfkessels von 3 der gewöhnlich erforderlichen Grösse zu bedürfen,

Ich habe zwar-für die Preussische Monarchie ein Pa- tent auf diesen Apparat nachgesucht; da ich denselben aber auch noch in mehreren anderen Staaten patentiren lassen will, wozu ich jetzt jedoch noch nicht Zeit habe, so werde ich die ausführliche Beschreibung und Abbildung meines Apparats nicht dem Buchhandel übergeben, sondern nur als Manuscript drucken lassen, und nicht eher ausgeben, bis Einhundert Abnehmer, in portofreien Briefen an mich, sich verpflichtet haben,

1) für die gedachteBeschreibung bei Empfang derselben

fünf Friedrichdor zu zahlen, und

2) dieselbe, unter einer Conventional-Strafe von Ein-

tausend Thalern, weder im Original noch in Gopien aus Händen zu geben.

Die Briefe wolle man, zur Weiterbeförderung an mich, an einen der genannten Herren Kupferwaaren- Fabrikanten, oder direct an mich nach Coblenz adressiren,

Sail