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rat als Dampfkessel dient, 2500@Quart Maische in 12 Stunden abgebrannt werden, welche durchschnittlich ‚eine Ausbeute von 230 Quart vorzüglichen, sleich fertigen Branntwein liefern, wäh- rend früher mit’zwei Blasen von gedachter Grösse nicht mehr bewirkt wurde.“
„Den Schluss macht eine kurze, von einer Abbildung beglei- tete Beschreibung des Gall’schen Apparats. Wir wissen nicht, ob dieser Apparat bei seinem Entstehen der hier mitgetheilten Zeichnung, ähnlich gewesen ist; aber so viel ist gewiss, dass die- selbe demjenigen nur entfernt ähnlich ist, welchen wir bei Hrr. Nolden sahen. Des sinnreichsten und wichtigsten Theiles dieses Apparats, einer Wechselverbindung zwischen den beiden Destil- lirfässern, erwähnt der Hr. Verf. gar nicht. Auch scheint ihm dieselbe in der That nicht bekannt zu sein, da nach ihm die Destillirfässer abweehselnd gebraucht werden, während die- selben doch mit einander in Verbindung stehen, und die Destil- lation aus beiden Fässern fast immer gleichzeitig, und nur in dem Augenblicke aus einem Fasse stattfindet, wenn das an- dere geleert und wieder gefüllt wird. Dennoch ist der Hr. Verl. mit Recht der Meinung, dass dieser Apparat, eine rheinländi- sche Erfindung,„,‚die befriedigendste Beseitigung aller zeit- her an den Brenngeräthen überhaupt noch bemerkten Mängel verspreche, wenn derselbe leiste, was der Titel der Beschreibung ankündige.““ Wir haben uns zu überzeugen Gelegenheit ge- habt, dass dieses wirklich der Fall ist. Nur fanden wir, dass bei Hrn. Nolden zu Pieidt, wo ein solcher Apparat seit zwei Monaten ununterbrochen in Betrieb ist, nicht ganz ohne Kühl- wasser gearbeitet werden konnte. Wir sind jedoch geneigt, die- ses mehr dem Kupferschläger, als dem Erfinder Schuld zu ge- ben, indem wir glauben, dass dieses einzig daher rührt, dass die Abkühlungsflächen im Maischwärmer um ein Paar Quadratluss zu klein sind, was bei den neuen Construelionen leicht vermie- den werden kann.— Dem„,,„Paäfürhalten des Hrn. Verf.(8.249), duss es eines längere Zeit fortgesetzten Betriebes be- dürfe, um zu entscheiden, ob jener neue Apparat für den Ge- werbebetrieb im Grossen wirklich die gerühmten Vorzüge be- sitze,“ können wir nicht beipilichten; wir sind vielmehr der Meinung, dass derselbe gerade für einen grossen Beirieb vorzüglich geeignet ist, und dass der Sachverständige beim er-
sten Anblicke dieses Brenngeräthes— welches Hr. Nathusius


