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Rechte erörtert worden, und vor kaum zwei Jahren hat man es sogar zum Souverain erklärt. Es bleibt nur noch Eins zu thun übrig, nämlich den Hunger, die Kälte, das Siechthum, mit einem Worte das Elend von ihm zu entfernen, welches bis jetzt noch allein das Gefolge des neuen Souverains bildet. Die Ver- besserung der physischen Existenz des Volkes: das ist in unseren Tagen die erhabenste Aufgabe, welche die Freunde der Menschheit zu lösen versuchen können.”
Auf denn, junge Männer von Kopf und Herz, für welche nicht mehr Raum ist an den Schreib- und Rechentischen, auf! tretet an die Spitze arbeitender Phalangen, verschafli dem Volke das einzige Recht, welches ihm Noth thut, welches es verlangt, das ein- zige, welches die, die es zum Souverain proclamirten, in der Aufzählung seiner unveräusserlichen Menschen- rechte übersahen, das Recht zur Arbeit, das Recht, sich im Schweisse seines Angesichts menschlich zu nähren und zu kleiden. Nur Arbeit, lohnende Arbeit bedarf unser kräftiges, fleissiges Volk, um mit den aus- gezeichnetesten Nachbarvölkern in jedem wahren Vor- zuge zu wetteifern. Nur Arbeit gebt dem Volke, und wir bedürfen keines fremden Marktes mehr für die Erzeugnisse unseres Bodens und unserer Industrie, die zur eigenen Sättigung und Kräftigung einer der nützlichsten Klassen unseres Volkes dienen sollten, und mit des Segens reichster Fülle wird sich die Quelle der Wohlfahrt in tausend Verzweigungen durch die Kanäle des Verkehrs ergiessen. Das ist eure Auf- gabe, Jünglinge, die es verlangt, eure edelsten Kräfte dem Woehl der Gesellschaft zu widmen; es ist beson- ders die eure, ihr verblendeten Edeln, die, von Ver- besserungen des gesellschaftlichen Zustandes träumend, in dem Doppelgeschöpf Mensch nur das melaphysische Wesen eurer Einbildungskraft erblickt.


