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chend, zur, wie ich glaube, höchsten Vollendung brin- gen können; aber ihm Eingang zu verschaffen, ist mir erst in verhältnissmässig geringem Maasse gelungen. Noch weniger habe ich die Freude gehabt, andere Männer, die Tüchtiges leisten könnten, alle ihre Kräfte der Verbesserung einzelner Gewerbe widmen zu sehen. Und doch, was vermöchten nicht zwanzig Männer, deren jeder die. Vervollkommnung eines ein- zelnen Gewerbes sich zum Ziele setzte? Was bleibt nicht für die Einführung der Runkelrübenzucker-Fa- brikation noch zu thun, die bei unseren westlichen Nachbaren schon in zweihundert grossen Fabriken blüht, während wir für fremden Zucker noch, nicht den Preis allein, den er kostet, sondern ausserdem auch die Kosten des Unterhalts von hunderttausend unserer Mitbürger zahlen, welche die einheimische Zuckerfabrikation beschäftigen und ernähren könnte. Oder wäre die Ansicht etwa falsch, dass die Land- wirthschaft und die Gewerbe unseres Vaterlandes, blos unter der Bedingung, die anderen vollständig zu beschäftigen, hunderttausend Arbeiter entbehren können? dass diese sich folglich jetzt, wenn sie auch nicht ganz müssig sind, mit den übrigen in die Arbeit theilen, die von hunderttausend Arbeitern weniger verrichtet werden könnte? dass mithin die Kräfte von hundert-
tausend Menschen unbenutzt bleiben? Welches loh-
nende Bewusstseyn erwartet daher nicht den Mann, dem es gelänge, die Runkelrübenzucker- Fabrikation praktisch im Vaterlande zu begründen? der sich be- mübhte, zwanzig, hundert, zweihundert Gutsbesitzer— sie sind am nächsten dabei interessirt— zur Tragung derKosten der ersten-Anstalt zu vereinigen; der dann, mit den nöthigen wissenschaftlichen Vorkenntnissen ausgerüstet, die hohe Schule einer französischen Run- kelrübenzucker-Fabrik bezöge und endlich, nachdem
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