IX
Alle dieſe beregten, Einfluß habenden, Verhaͤltniſſe wird man hoffentlich als hinreichende Beweggruͤnde zur Abfaſ⸗ ſung der gegenwaͤrtigen Abhandlung gelten laſſen.
Ich beſcheide mich ſehr gern, daß mein Verdienſt bei dieſer Arbeit nur gering iſt, indem ich, im Gefuͤhl, nichts Beſ⸗ ſeres uͤber den Bau und den Gebrauch des Hakens geben zu koͤnnen, als ſchon im Jahre 1774 durch den Amtmann Schumacher in dem unter Nro. I. angefuͤhrten Werke ge⸗ ſchehen iſt, und weil dieſes dem Vernehmen nach bereits ver— griffen ſein ſoll, dieſem meinen, um die Verbeſſerung des Ackerbaues hochverdienten Vorgaͤngers, beſonders in den er— ſten Abſchnitten der erſten Abtheilung dieſer Schrift, theils woͤrtlich, theils auszugsweiſe gefolgt bin; und bemerke fer— ner, daß ich aus meiner hollaͤndiſchen Abhandlung uͤber den Ackerbau und die Ackerwerkzeuge aͤlterer und neuerer Zeiten das mir als hieher gehoͤrend Erſcheinende heruͤbergenommen habe, und daß ich dann, beſonders in der zweiten Abtheilung, das— jenige, was auf den Urſprung, den Gebrauch und die Aehn⸗ lichkeit des Hakens mit den alten und neuen Ackerwerkzeugen anderer Laͤnder, ſo wie die neueſten Verſuche zu deſſen Ein— fuͤhrung vorzutragen bemuͤht geweſen bin.
Da es nicht zu vermeiden iſt, daß nicht die techniſche Beſchreibung eines Werkzeuges und die Anweiſung zum Ge— brauch deſſelben trocken ausfaͤllt, und daher das Leſen ſolcher Auseinanderſetzungen Manchem langweilig wird, ſo bitte ich zu erwaͤgen, daß bei einem ſolchen Gegenſtande das Nuͤtzliche dem Angenehmen nicht aufgeopfert werden darf; und es wuͤrde mir lieb ſeyn, wenn die Leſer, denen das Mechaniſche und Theoretiſche der erſten Abtheilung zu abſtract iſt, in dem Geſchichtlichen der zweiten und dritten Abtheilung einigen


