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12) Von dem Haken⸗-Pfluge, ruſſiſch Socha genannt, ſiehe Iw. Lepechin Tagebuch der Reiſe durch verſchiedene Provinzen des ruſſichen Reichs, uͤberſetzt von Haſe 1224. Ir Thl. S. 40.
13) Von den in Sachſen gebraͤuchlichen Haken, die in zwei Claſſen zu theilen ſind, enthalten die XV. Lieferung Seite 92. und die XVI. Lieferung Seite 63. der Ver⸗ handlungen der Oekonomiſchen Geſellſchaft zu Dresden die Beſchreibungen und Abbildungen.
Alle dieſe Stimmen, die ſich fuͤr das von den competen— teſten Landwirthen als vorzuͤglich anerkannte Ackerwerkzeug erhoben, ſind indeß laͤngſt verſchollen, das unter Nro. 1. ge- nannte Werk kaum mehr im Buchhandel zu haben, auch mehrere der angefuͤhrten Zeitſchriften wohl nicht einmal zur Kenntniß der Ackerbau treibenden Claſſe gelangt, und der wohlthaͤtige Haken iſt noch gegenwaͤrtig in wenig andern Laͤndern bekannt und gebraͤuchlich, als da, wo er ſeit drei Jahrhunderten einheimiſch geworden; wenigſtens iſt er in Oſtfriesland gar nicht, und in einigen Gegenden des Koͤnig— reichs Hannover, ſo weit ich in Erfahrung habe bringen koͤn⸗ nen, nur unvollkommen bekannt, obgleich derſelbe auch durch mehrere neuere oͤkonomiſche Schriften beruͤhmter glaubwuͤrdi— ger Maͤnner gelegentlich als eines der vorzuͤglichſten Acker— werkzeuge empfohlen worden iſt. Da ich im Buche ſelbſt ge— hoͤrigen Orts darauf zuruͤckkommen werde, ſo begnuͤge ich mich hier mit Anfuͤhrung der Namen einiger meiner Gewaͤhrs⸗ maͤnner, deren Urtheil wohl allgemein als vollguͤltig aner— kannt werden wird, naͤmlich: Schumacher, Karſten, Thaer, Karbe, Friederich Herzog von Holſtein-Beck, Ferber, Engel, Boſe, Weber, Fellenberg, Schnee, Becker, Rozier ꝛc.


