III
jede Neuerung und Verbeſſerung hier als beſonders hindernd in den Weg treten.
Vorall in der letzten Haͤlfte des verfloſſenen Jahrhun⸗ derts haben mehrere theoretiſche und practiſche Agronomen mit der Beſchreibung und Empfehlung des Hakens und Hak— Pfluges als eines bis dahin wenig bekannten, aber ſehr vor— zuͤglichen Ackerwerkzeuges ſich beſchaͤftiget, von deren Schrif— ten ich hier nur die folgenden anfuͤhre:
1) Abhandlung vom Haken als einem vorzuͤglichen Acker⸗ werkzeuge anſtatt des Pfluges mit vielen Kupfern. Herausgegeben von dem Verfaſſer der Abhandlung von dem gerechten Verhaͤltniß der Viehzucht zum Ackerbau (Amtmann Schumacher) Berlin 1774.
ein gruͤndliches, vollſtaͤndiges, hoͤchſt ſchaͤtzbares Werk, wo— von Kruͤnitz oͤkonomiſche, technologiſche, Encyklopaͤdie einen drei Bogen langen woͤrtlichen Auszug enthaͤlt;
2) Beſchreibung eines mecklenburgiſchen Ackerinſtruments, der Haken genannt, ſammt einigen Anmerkungen von deſſen Gebrauch ſteht nebſt einer Kupferabbildung im 151 Stuͤck der Berliner Real Schulzeitung vom De⸗ cember 1753 S. 1237.
3) Vom Unterſchiede des gewoͤhnlichen und des Hak-Pfluͤ⸗ gens, dem hoͤchſt betraͤchtlichem Vorzuge des letzteren von dem erſteren, und der daraus entſtehenden unge— meinen Verbeſſerung der Landwirthſchaft, ſteht im 16. Stuͤck der Hannoͤver'ſchen Beitraͤge zum Nutzen und Vergnuͤgen vom Jahre 1760 pag. 241.
4) P. T. B., Ackerbau und Feldbeſtellung im Calenber⸗ giſchen in Gegeneinanderhaltung der anderwaͤrts uͤbli⸗


