Vorwort.
Wenn man zur treffendſten Bezeichnung des Wiſſens und der Erfahrung, ſo wie der Hauptbeſchaͤftigung eines Men— ſchen ſich des Ausdrucks zu bedienen pflegt:„das iſt ſein Haken und Pflug“, ſo liegt darin auch der Inbegriff des Nutzens, der Unentbehrlichkeit und der hohen Wichtigkeit des Pfluges und des Hakens fuͤr die Ackerkultur, wie dieſes auch von allen Schriftſtellern und ausuͤbenden Landwirthen un— laͤngſt und unbedingt anerkannt iſt.
Da aber zwiſchen dem Haken und dem Pfluge in Be— treff der Geſtalt, der Wirkung und der Koſten ſehr weſent— liche Verſchiedenheiten ſtattfinden, und auf die Einfachheit und Dauerhaftigkeit eines Ackerwerkzeuges, auf deſſen voll— kommenere, ſich der Arbeit mit dem Spaten am meiſten naͤhernde Wirkung, auf die Wohlfeilheit deſſelben und end— lich auf die groͤßere Schonung des Arbeitsviehes es bei der Wahl der Ackerwerkzeuge hauptſaͤchtlich ankommt, und es alſo dem rationellen Landbauer, dem es um baare und nach— haltige Vortheile zu thun iſt, nicht gleichguͤltig ſein kann,


