Teil eines Werkes 
2/3: Zweite u. dritte Abt., Viehzucht und Gewerbelehre
Entstehung
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) Ga en 3 Sommerhalmfrucht; 6)(Brachf.) Kartoffeln, Nuͤben ꝛc. hena 3 Brache; 7)(Winterf.) Winter⸗ und Sommerhalmfrucht; 8) ad 1(Sommerf.) Klee; 9)(Brachfeld) Klee, Raps, Ruͤbſen ꝛc. N Die Fruchtwechſelwirthſchaft iſt in vielen Gegenden Deutſchlands ſchon lange uͤblich. Beiſpiele ſonderbarer Fruchtfolgen ſindet man

Unta lantten in der Pfalz, in Rheinheſſen ꝛc. enen, wi Fer. Eine ſogenannte freie Wirthſchaft, die ſich an gar kein Syſtem bin⸗ dcte Handela det, iſt nur in ſehr wenigen, beſonders gluͤcklichen Lagen moͤg⸗ jjin die enle lich, und, genau betrachtet, eigentlich ein Unding. Ein Syſtema⸗ 0 Dänarimd tiſches Verfahren ſchließt aber keineswegs eine, wenn auch nur jüüſen hunf von Zeit zu Zeit unternommene, durch beſondere Umſtaͤnde be⸗ dingte Abweichung in einzelnen Stuͤcken und Zweigen aus; im tes eine nich Gegentheile wird ſie jeder thaͤtige und denkende Landwirth oft vor⸗ terfefen nehmen. Er muß nur dabei uͤberlegen, welche Einwirkung eine ſolche etwa auf das Ganze habe, und das dadurch geſtoͤrte Gleich⸗ tung eine gewicht durch eine andere Veraͤnderung wieder herſtellen, folglich Wdmae⸗ immer ſeine geſammten Wirthſchaftsverhaͤltniſſe im Auge behalten. derſelbe eine 139. Eine nicht unwichtige Frage iſt nun: auf welchem ute allr An Boden und in welchen Verhaͤltniſſen iſt dieſes oder jenes Wirth⸗ Weidebenu⸗ ſchaftsſiſtem das zweckmaͤßigſte? iner beſtirm Eine Hauptruͤckſicht bey der Auswahl eines Wirthſchafts⸗ muß, laſſe ſyſtems und der in ihm anzubauenden Gewaͤchſe iſt die Be⸗ bietet diever ſchaffenheit des Bodens und des Klima's. Andere bei dieſer manchen Da Wahl ebenfalls nicht zu vernachlaͤſſigende Ruͤckſichten gehen tdar, durc aus der Groͤße der Guͤter, aus der Lage der einzelnen Grund⸗ zultur minder ſtuͤcke, aus der Zahl der anzulegenden Arbeiter, aus dem Ver⸗ neine Lom hältniſſe des Grundbeſitzes zum Verlag, uͤberhaupt aus faͤmmt⸗ eſoyenamn lichen Verhaͤltniſſen ſowohl des Unternehmers, als der vorliegen und dieſer den Oertlichkei thervor. Wo die Grundbeſitzungen groß, die Guͤte Auj diſe des Bodens nicht ausgezeichnet, die Zahl der Arbeiter nicht hne Drach, uͤberfluͤſſig, das aufzuwendende Kapital im Verhaͤltniß zur geholtin vin Flaͤche gering, und der Abſatz vieler landwirthſchaftlichen Pro⸗

dukte mißlich ſind, muß man Arbeit und Kapital auf eine große Flaͤche verwenden; man muß extenſive Wirthſchaft treiben. Wo aber gerade das Gegentheil eintritt, wird es noͤthig, Arbeit und Kapital einer kleinen Flaͤche zuzuwenden, und von dieſer die moͤglich hoͤchſte Produktion zu erſtreben; man muß inten ſive Wirthſchaft treiben; es darf hier

ſ viel Fute bei nec nuf ſtbhe (Sonmafi te odrr di⸗ ) Suuai