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die Furche gezogen wird, bedeckt, ſo kommen die Kartof⸗ feln in hinlaͤnglich weit von einander entfernte Reihen zu ſtehen und das Einlegen erfordert die geringſte Muͤhe, ohne den Ertrag zu ſchwaͤchen. An Saamen werden da⸗ bei auf 1 Acker 8— 10 Scohffl. erfordert.
(Vorſichtsmaßregeln dabei.)
(Anbau der Kartoffeln in aufgepfluͤgten Daͤmmchen, auf erſt umgebrochenem Stoppelfeld, hinter dem Haken, uͤber's Kreuz, mit der Hacke ꝛc.)
Die fernere Kultur der Kartoffeln beſteht darin, daß man den Acker erſt dann eggt, wenn die Keime hervor⸗ kommen, dieſes Eggen, wenn der Boden ſchollig, oder unrein waͤre, nach 8— 10 Tagen tuͤchtig in andrer Richt⸗ ung wiederholt, oder auch wohl das Feld mit dem großen Exſtirpator uͤberzieht. Spaͤterhin werden die Zwiſchen— raͤume zwiſchen den Reihen, am beßten mit dem drei⸗ ſcharigen Exſtirpator(dem Schaufelpfluge) behackt, und endlich mit dem Haͤufelpfluge ein⸗ oder zweimal behaͤufelt. Iſt dann in den Reihen ſelbſt noch Unkraut aufgeſchoſſen, ſo muß es durch Menſchenhaͤnde herausgezogen werden.
Die paſſendſte Zeit zur Kartoffelernte wird durch das Verdorren der Stengel angezeigt; erfolgt jedoch dieſes in den erſten Tagen des Octobers nicht, ſo darf man nicht darauf warten, ſondern muß zum Herausnehmen der Knollen ſchreiten. Dieſes geſchieht bald mit der Gabel, oder dem Spaten oder dem Karſt(Kartoffelheber), bald durch Ausackern mit dem Pflug oder dem Haken. Letz⸗ teres koſtet weniger Arbeit und Geld, iſt aber nur bei der Reihenkultur moͤglich.
(Kartoffelernte im Verding.)
Der Ertrag haͤngt von der Duͤngung, der Kultur und der Spielart ab, die man baut. Iſft ſelbige eine ertraͤgliche, duͤngte man gehoͤrig und verabſaͤumte man nichts bei der Kultur, dann kann man wenigſtens auf 100— 150 Schffl. uͤber die Einſaat vom Acker Rechnung machen, 200 Schffl. ſind nichts ſeltnes.
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