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ter einander einen ziemlich hohen Ertrag. Da ſie aber e darin anderen blattreicheren Gewaͤchſen doch nachſtehen, gruch und vom Vieh nicht beſonders gern gefreſſen werden, hat wiil man ſich uͤberzeugt, daß ſie fuͤr ſich allein zu Futter nur elfut einen geringen Werth haben, und nur im Gemenge mit Ertrag anderen zur Anlage kuͤnſtlicher Wieſen taugbar ſind. fſen (Das ſo viel Aufſehen machende Fieringras, Agrostis alba.—) b 4 (Das Guineagras, Rieſenrohr ꝛc. ſind noch ſehr problema⸗ ſtens tiſch.) ren
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b. Von der Kultur der Futtergewaͤchſe mit ſe de Schmetterlingsblumen. und
Futker⸗ 280. Von ſolchen werden bei uns angebaut: Wik⸗ kaft gewächſe mit
Schmetter⸗ ken, Erbſen, Bohnen, mehrere Kleearten, Lu⸗
Dlt. lbo⸗ zerne und Esparſette. founi Wicken. 281. Die Wicken haben als Futtergewaͤchs einen ſtht
Wickfutter. großen Werth, werden jedoch als ſolches nicht mit Vor⸗ liche
theil allein, ſondern nur im Gemenge mit anderen Pflan⸗ allen zen, Hafer, Gerſte, Erbſen, Bohnen ꝛc. angeſaͤet. Bloß vechſe Hafer darunter zu miſchen, ſcheint am rathſamſten; auf ſten 1 Acker 1 Schffl. Wicken und 4 Schffl. Hafer, oder ſonder 1 Schffl. Hafer und ½ Schffl. Wicken. Ein ſolches ſeine Mengfutter, Wickfutter iſt bei der gruͤnen Stall— umm fuͤtterung als Aushilfe neben dem Klee, zumal wo die felbe Luzerne nicht gedeiht, kaum zu entbehren, und wenn je— vem n ner zufaͤllig einmal auswintert, vorzuͤglich geeignet, eini— 7 gen Erſatz zu gewaͤhren. Die Beſtellung deſſelben ſ.§. 250; 5 der Boden muß jedoch, wenn es einen reichlichen Er⸗ b. trag geben ſoll, friſch geduͤngt, oder doch beſonders kraͤf⸗ 1 tig ſeyn. 1
Gleich nach dem Verbluͤhen zu Heu gemaͤht, gibt an es vom Acker 30— 50 Ctr. Heu; es iſt aber vortheil⸗ be hafter, daſſelbe gruͤn zu verfuͤttern, weil es ſich ſehr te ſchwer trocknen laͤßt. 4.,
Erbſen. 282. Die Erbſen ſind zwar an ſich nicht ſo gut


