Teil eines Werkes 
1: Erste Abth. Ackerbau
Entstehung
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Trebern, Scheunen⸗ und Heubodenahfall, Ruß ꝛc.

Außer den genannten Pflanzentheilen und Abgaͤngen werden auch noch haͤufig ganze gruͤnende Pflanzen zur Duͤn⸗ gung angewendet und oft bloß zu dieſem Behuf angeſaͤet.

Vegetabi⸗ 56. Beſteht die duͤngende Materie bloß aus todten chen Pflanzentheilen, ſo nennt man ſie vegetabiliſchen

Stallmiſt. Duͤnger; iſt ſie ein Gemenge von Pflanzentheilen mit wien thieriſchen Auswuͤrfen, dann heißt ſie Stallmiſt, Stallduͤnger, und hat man dazu gruͤnende Pflanzen verwendet, ſo erhaͤlt ſie den Namen gruͤne Duͤngung.

Eigenthüm⸗ 57. Es iſt nothwendig, die genannten vegetabili Kichteinen ſchen Koͤrper in Bezug auf ihre hier angezeigte Benu

zu Dunger tzung naͤher kennen zu lernen, um zu erfahren, in wie

arencdetre fern ſie geeignet ſind, das Pflanzenwachsthum zu befoͤr⸗

chen Körper. dern, und welche Wirkung man ſich von ihnen verſpre⸗ chen darf, wenn ſie zur Beduͤngung der Felder verwen⸗ det werden.

Stroyh. 58. 1.) Das Stroh der Getraidearten wird faſt uͤberall in großer Menge gewonnen, und groͤßtentheils, als vorzuͤglichſtes Streumaterial, zur Vermehrung des Stall⸗ duͤngers benutzt, weil es einer vortheilhaftern Verwen⸗ dung im Großen nicht faͤhig iſt.

Es enthaͤlt noch Schleim und Zucker als Beſtand theile, und der Zuſammenhang der Holzfaſer darin iſt nur gering; daher geht es, unter den erforderlichen Bedin gungen, ſchnell in Gaͤhrung uͤber.

Je nahrhafter fuͤr die Thiere ſich das Stroh irgend einer Getraideart erweiſet, deſto mehr befoͤrdert es auch, wie unbefangene Beobachtungen deutlich zeigen, das Wachsthum der Pflanzen auf dem Acker.

Laub 59. 2.) Das Laub der Baͤume iſt, naͤchſt dem eln Stroh, die ergiebigſte Quelle, die Aecker mit pflanzen⸗

naͤhrender Materie zu bereichern.

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