muͤht, in allen rein landwirthſchaftlichen Dingen ſo vollſtaͤndig wie moͤglich zu ſeyn, und ja nichts, was darauf Bezug haben kann, unberuͤhrt zu laſ— ſen, jedoch immer nur mit der Ruͤckſicht, daß das vorliegende Buch ein bloßes Kompendium ſeyn ſoll. Als ſolches hat es die Aufgabe, eine gedraͤngte Darſtellung des Gegenſtandes, um den es ſich handelt, ohne Streben nach Schoͤnheit der Dar— ſtellung, aber mit beſtaͤndiger Beruͤckſichtigung des Zwecks der Belehrung zu liefern. Es ſoll die hoͤchſten und reifſten Reſultate der Wiſſenſchaft im Umfange der engſten und dennoch verſtaͤndlichſten Form enthalten. Dieſen an ein Kompendium zu machenden Anforderungen nahe zu kommen, iſt mein Beſtreben geweſen, und ich darf verſichern, daß jedes Wort, auch wenn es von Anderen aufgenom— men wurde, erſt nach ſorgfaͤltiger Pruͤfung, ob es nicht etwa uͤberfluͤſſig ſei, oder das Gewollte wirk— lich ausdruͤcke, niedergeſchrieben worden iſt. Deß— halb koͤnnte ich mir wohl mit der Hoffnung ſchmei⸗ cheln, daß es mir gelungen ſei, weder zu viel noch zu wenig zu ſagen; indeſſen die Anſichten ſind ver— ſchieden und des Menſchen Werke unvollkommen. Es kann daher wohl ſeyn, daß ich von meinem Ziele fern geblieben, manchem zu unſtaͤndlich, manchem nicht genuͤgend erſcheine. So fuͤhle ich ſelbſt, daß bei der Aufzaͤhlung der verſchiedenen Duͤngermaterialien die bloße Benennung derſelben hinreichend, die ausfuͤhrlichere Beſchreibung man— cher Verfahrungsart zu entbehren geweſen ſeyn wuͤr— de. Aber ich gebe bisweilen mehr, als das Noth— wendigſte aus zwei Gruͤnden; einmal wollte ich bei meinen Zuhoͤrern jegliches Mißverſtaͤndniß mei— ner bloß muͤndlich geſprochenen Worte vermeiden, und ihnen in dieſem Buche eine treue Gedaͤchtniß⸗ tafel des Gehoͤrten uͤberliefern. Dann ſchien es
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