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haltigſten Ertrag davon haben. Aber über die Gren⸗ ze des Betriebs⸗Capital, wird Niemand ſein Gewer⸗ be, auch mit dem beſten Willen, Kenntniſſen und Fleiße ausdehnen können. 1
Dieſe allgemein anerkannte Wahrheit iſt bey der Landwirthſchaft, ſelbſt von manchen Schriftſtellern, die philoſophiſch darüber ſchreiben wollten, überſehen wor⸗ den Man hat geſagt, das Hauptproblem, was die Läandwirthſchaft zu löſen habe, ſey: mit den möglichſt geringſten Koſten, den möglichſt größten Ertrag aus einem beſtimmten Boden herauszubringen.— Man hat damit viel zu ſagen geglaubt, und hat gar nichts, oder etwas ganz Falſches geſagt. Soll es nur ſo viel heißen, als man müßte den möglichſt höchſten rei⸗ nen Ertrag herausbringen, ſo verſteht ſich das von ſelbſt. Will man aber damit andeuten, dieſer reine Ertrag ſtehe im umgekehrten Verhältniſſe mit den Ko⸗ ſten, und er werde um ſo größer ſeyn, je geringer die Köſten ſind; ſo kann nichts falſcher ſeyn. Auch iſt es nicht richtig, wenn man damit nur ſagen wollte, man müſſe nach Verhältniß der Koſten, den höchſten Ertrag hervorzubringen ſuchen. Wenn ich auf ein Stück Landes 100 Thlr. an Koſten verwende, und mir ſolches 200 Thlr. Ertrag giebt, ſo gewinne ich nach Verhaältniß mehr, als wenn ich 1000 Thlr. an Koſten hineinſtecke, und 1500 Thlr. Ertrag davon habe. Im erſten Fall nämlich hundert, im zweyten nur funfzig Prozent. Aber dennoch gewinne ich im erſtern Falle nur 100 Thlr, im zweiten 500 Thlr. durch mein Gewerbe von meinem Lande.


