— 294—
weil, auf dieſe Weiſe behandelt, der Miſt den Klay aufloͤſen ſoll.
Im vierten Jahre pfluͤgt man das Land ſo fruͤh wie moͤglich einmal, und ſaͤet große Gerſte darein. Sobald die Gerſte gruͤn iſt, wird Klee⸗ und Grasſaamen darein nachgeſaͤet. Man rechnet in England 12 Pfund Klee⸗ und 5 ⅞ Metze Grasſaamen auf einen dortigen Acre, oder ungefaͤhr o Pfund und 3 Metzen auf ei⸗
nen Magdeburgiſchen Morgen Klayboden, wenn
man den Klee huͤten will; aber nur blos 12 Pfund Kleeſaamen, wenn er gemaͤhet wird. Iſt der Boden ſehr naß, ſo muß die Saat mit der der Gerſte zugleich geſchehen, was alljaͤhrlich nach Umſtaͤnden zu beurtheilen und abzuaͤndern iſt. Nach der Gerſten⸗Erndte wird der Klee in dieſem Boden nicht behuͤtet, weil dann ſich erſt der beſte oͤfters einfindet. Im fruͤhen Fruͤhjahre
des fuͤnften Jahres aber wird er in England kurze Zeit mit dem Rindviehe behuͤtet. Dann laͤßt man ihn wachſen, maͤhet ihn ein⸗
aus⸗
mal zu Heu, und laͤßt ihn nur in ſo weit
aushü wird, hält, gepflu worau der A


