Teil eines Werkes 
Bd. 2 : Abth. 1 (1801) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte
Entstehung
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Die erſte Frucht oder der Weitzen wird einfaͤhrig in die umgeſtuͤrzte Kleeſtoppel, welche den Sommer uͤber Heu geliefert, im Herbſt ſo fruͤh, als der Klay trocken iſt, geſaͤet, und im erſten Jahre geerndtet.

Im zweyten Jahre ſaͤet man im Fruͤh⸗ jahre Bohnen. Gewoͤhnlich pfluͤgt man zwey⸗ mal dazu: einmal im Herbſte, und zum andern im Fruͤhjahre, wenn die Saat geſchehen ſoll. Aber nach einiger Wirthe Meinung und auch nach dem, was ich ſelbſt auf der Hopkinsſchen Farm beob⸗ achtete, wo man zur Probe die Haͤlfte der Bohnen zweyfaͤhrig, und die andere einfaͤhrig beſtellt hatte, iſt es beſſer, nur einmal im Herbſt zu pfluͤgen, und im Fruͤhjahre die Bohnen in die Fahre zu ſaͤen und einzueggen. Denn der Klay, der den Winter uͤber oben liegt, iſt vom Froſt muͤrbe ge⸗

worden, und wird beym zweyten Pfluͤgen im Fruͤh⸗

jahre wieder unten gebracht, indeſſen eine haͤrtere und rohere Erde oben koͤmmt, in der die Bohnen nicht gleich ſo gut fortkommen koͤnnen. Kommt nachher eine trockene Witterung, ſo faͤngt der zweymal gepfluͤgte Boden heftig an zu berſten, und die in den Ritzen ſtehenden Pflanzen muͤſſen ohne Barmherzigkeit ſterben, indeſſen das ein⸗ faͤhrige Land bey weitem nicht ſo geſchwind und 2 ſo