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es für ſchlechte Kultur und Zeitverſchwendung, im Fruͤhjahre zu der Gerſte drey⸗ bis viermal zu pfluͤgen, und behaupten, daß die vorjaͤhrige Kul⸗ tur ihr Land genug gereinigt haͤtte, und daß, wenn die Winterfeuchtigkeit im Acker bliebe, und er nicht, wie beym oftmaligen Pfluͤgen geſchieht, zu ſehr austrocknete, viel mehr Fruchtbarkeit darin
waͤre, und man ſicherer auf eine gute Gerſten⸗
erndte rechnen koͤnnte d). Wenn die Gerſte zwey bis drey Zoll lang iſt, oder wenn alles Un⸗ kraut aufgegangen iſt, walzt man ſolche, und ſaͤet Klee⸗ und Grasſaamen darein. Dieſer Saame faͤllt beym Saͤen ſehr gerade: nur muß man einen windſtillen Tag zum Saͤen waͤhlen, weil ſonſt der feine Saame auf Haufen faͤllt. Man rech⸗ net 10 Pfund Klee, 5 ¾ Metze Grasſaamen auf einen dortigen Acre, oder 7 ¾ Pfund und 8 Mtz. Berliner Maaß auf einen Magdeburger Morgen,
wenn der Boden ſehr leicht iſt⸗ und behuͤtet wer⸗ “ den
d) Allgemein iſt dies aber die Meinung der Eng⸗ laͤnder nicht. Vielmehr halten die Norfolker, als die anerkannten beſten Gerſtebauer in England, ein mehrmaliges Pfluͤgen zur Gerſte
fuͤr unumgaͤnglich erforderlich.
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