Teil eines Werkes 
Bd. 2 : Abth. 1 (1801) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte
Entstehung
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der Anfang des Sommers ſehr trocken, ſo ſind Erdfloͤhe, Schnecken und andere Inſekten wuͤthen⸗ de Feinde der Turmipsſaat, welche die Englaͤnder durch Ueberſtreuen derſelben mit Kalk und durch näͤchtliches Walzen zu toͤdten ſuchen, aber nicht allezeit gluͤcklich darin ſind. Vom Herbſt an bis zu Ende des Winters werden dieſe Wurzeln ge⸗ nutt, indem man ſolche entweder mit einer zwey⸗ zackigen Miſtgabel, die die Richtung einer Hacke hat, heraushackt, und fuͤr das Rindvieh, wenn es im Stalle ſteht, ſtampft, oder wenn es auf die Weide geht, auf ſolcher ausſtreuet, damit es nach Gefallen davon freſſen kann; oder man laͤßt die Turnips in der Erde, und weidet die Schafe darauf, wobey nichts weiter nothwendig iſt, als daß, wenn dieſe Thiere den Keim tief heraus⸗

gebiſſen haben, man mit einem ſcharfen Meſſer oder Schaufel die Turnips in der Mitte durch⸗ ſchneidet und umkehrt⸗ damit die Thiere zwey neue Seiten zu befreſſen haben.

Daurch dieſe Wurzel⸗Gartengewaͤchſe hilft der Englaͤnder im Herbſt und Winter jedem druͤcken⸗ den Futtermangel ab, und erlangt in dieſer Gegend, wo ich gelebt habe, die vortreffliche Hammelzucht und Fetttrift, welche unter dem Namen von Lei⸗ ceſter in ganz England bekannt iſt..

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