Teil eines Werkes 
Bd. 2 : Abth. 1 (1801) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte
Entstehung
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ſo behauptet man, daß ſie nach dieſem Verfah⸗ ren einen ſtaͤrkern und kraftvollern Stamm er⸗ halte.

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Wenn ſich in dieſem Haferſchlage Stellen finden, die voller Quecken ſind, ſo iſt der Fruͤh⸗ ling die Zeit, welche man am liebſten zum Rei⸗ nigen anwendet, weil in dieſer Jahrszeit die Hitze noch nicht ſo groß iſt. Man pfluͤgt und egget dann ſo oft, als es zum voͤlligen Reinigen des Ackers nothwendig iſt; aber jederzeit ſchnell hinter einander, damit der Acker nicht ſo ſehr

austrocknet. Es iſt aber ſehr ſelten, daß bey

dieſer ſechsfeldrigen Wirthſchaft Stellen von irgend einer betxaͤchtlichen Groͤße verquecken. Sobald der Hafer und die Erbſen eingeerndtet ſind, pfluͤ⸗ get man dieſen Schlag wieder auf, und ſaͤet ſo⸗ gleich einfaͤhrig Rapſaamen und Winter⸗ wikken darein. Wenn ſich Stellen finden, welche man fuͤr zu mager oder zu unrein haͤlt, um noch einmal zu tragen, ſo laͤßt man dieſe

, liegen, und begnügt ſich, ſolche im Herbſt oder

ganz im Anfange des Frühjahrs zu ſtuͤrzen. So gut, wie der Winterraps in Deutſchland, ertraͤgt die Winterwicke ſelbſt im noͤrdlichen England, gleich Weitzen und Roggen, den Winter. Beide Fruͤchte werden im Fruͤhjahre

des