Teil eines Werkes 
[Erg.Bd.] (1806) Zusätze zum ersten Theile der ersten und zweyten Auflage
Entstehung
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jeden Duͤngerſtoff aus weiter Entfernung anzukaufen und herzufahren, und der Werth des Duͤngers wird vielleicht nirgends ſo hoch, wie von ihnen, geſchaͤtzt.

Sie pfluͤgen in ſchmalen Beeten oder Gewenden, mehrentheils von acht Furchen, die aber wenig gewoͤlbt, ſondern faſt ganz flach und in der Mitte ohne Kamm oder ſogenannten Eſelsruͤcken gehalten werden. Die Furche wird ausgeſchaufelt und die Erde mit einem Wurf uͤber das Beet vertheilet. So gut dieſe Methode auf naſſem, waſſeranhaltendem Boden iſt, wenn ſich die Furchen mit gehoͤrigem Gefaͤlle in Graͤben ausleeren koͤnnen, ſo wenig kann ich ſie auf trockenem durchlaſ⸗ ſendem Boden billigen, und die dafuͤr angefuͤhrten Gruͤnde ſind ſo unbefriedigend, daß man ihre Beybe⸗ haltung auf dieſem Boden wol nur allein der Macht der Gewohnheit beymeſſen kann. Auch hat die Erfah⸗ rung in Franken, Schleſien, Suͤd⸗ und Weſtpreußen, wo ſie ehemals allgemein waren, gezeigt, daß man bey ihrer Weglaſſung gewinne. Jedoch gebe ich ihnen in jedem Falle den Vorzug vor den breiten, in der Mitte hochaufgepfluͤgten Beeten. Die Niederlaͤnder ackern uͤbrigens mit beſonderer Vorſicht und Geſchick⸗ lichkit.

Ihr Pflug hat keine Raͤder, aber mehrentheils eine Stelze oder Fuß, worauf der Baum vorn ruhet. Er hat betraͤchtliche Vorzuͤge vor vielen anderen Pfluͤ⸗ gen, und ich bemerkte ſolche am deutlichſten im Dith⸗ marſchen, wo ihn die Frieslaͤnder, die den neu einge⸗ deichten Kronprinzenkrug anbaueten, eingefuͤhrt hatten. Wenn vier Pferde den klotzigen Pflug der dortigen Elb⸗

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matſc Pferd

daror 180. und