Teil eines Werkes 
[Erg.Bd.] (1806) Zusätze zum ersten Theile der ersten und zweyten Auflage
Entstehung
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allgemeinen Beyfall erworben. Nach Wurzelgewaͤchſen und anderen mit der Pferdehacke tief bearbeiteten Ge⸗ waͤchſen pfluͤgt man nicht mehr im Fruͤhjahr zur Gerſte, ſondern lockert nur die Oberflaͤche mit einem Exſtirpator, Scarrifikator oder Schaufelpflug, und bringt damit breitwuͤrfig geſaͤete Gerſte unter oder drillet ſie ein. Hierbey findet man nicht blos eine ſehr große Arbei. 3⸗ Erſparung, ſondern erhaͤlt auch vorzuͤgliche Gerſte da⸗ nach, weil der Acker unten vom vorigen Sommer noch genugſam gelockert und mit Winterfeuchtigkeit angefuͤl⸗ let, die Oberflaͤche aber vom Saamenunkraut rein iſt, und gerade nur ſo tief geruͤhret und gepulvert wird, daß das Saamenkorn ſeinen erſten Keim in muͤrbe Erde ſchlagen kann. Ich habe ſchon mehreremale erzaͤhlt, daß ich daſſelbe bey Gerſte und Hafer mit ausgezeich⸗ netem Erfolge that. Dies iſt eine Operation, die nur nach dem Bau behackter Fruͤchte ſtattfindet, aber von ſehr großer Wichtigkeit iſt.

Noch muß ich bey dieſer Gelegenheit gewiſſer Proben erwaͤhnen, die man an mehreren Orten mit der vierfeldrigen Jahrwechſelwirthſchaft nach den Regeln der Fruchtfolge gemacht hat. Man hat eine kleine Flaͤche von 60 bis 100 Morgen auf großen Guͤtern dazu ausgeſetzet. Haͤtte man dieſe Wirthſchaft voͤllig getrennet, ſo waͤre der Verſuch immer groß genug. Aber dies iſt nicht geſchehen, ſondern man hat zum Theil abſichtlich dieſe kleine Wirthſchaft angelegt, um die große Wirthſchaft mit Futter und Duͤnger zu un⸗ terſtutzen. Nimmt man dieſer kleinen Wirthſchaft nach Verhaͤltniß mehr als man ihr giebt wie das wol mehrentheils der Fall ſeyn wird, wenn der Duͤnger auf demſelben Hofe liegt, oder giebt man ihr auch mehr,

ſo iſ oder fl kere D nach n einen!

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