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ſelwirthſchaft herrſcht es am auffallendſten, und des⸗ halb iſt dieſe, wenn die Verhaͤltniſſe es erlauben, die eintraͤglichſte, und iſt daher vorzugsweiſe Fruchtwechſel⸗ wirthſchaft genannt worden.
Eben ſo wenig iſt Stallfutterung oder Weide mit einem Ackerſyſteme unbedingt verbunden. Man hat bey der reinen Felderwirthſchaft, wo nur verkaͤufliche Fruͤchte auf dem Acker gebauet werden, das Vieh von natuͤrlichen oder kuͤnſtlichen Wieſen auf dem Stalle ge⸗ futtert. Man hat bey der Schlagwirthſchaft die Gras⸗ koppeln mit hohen Maͤhegraͤſern, mit Luͤzerne und mit Esparſette niedergelegt und ſolche zur Stallfutterung gebraucht. Dagegen hat man auch bey der Jahrwech⸗ ſelwirthſchaft die Klee-⸗, Wicken⸗ und Ruͤbenſchlaͤge vom Vieh abfreſſen laſſen, und in England ſelbſt ge⸗ ſchiehet dies am haͤufigſten. Man treibt die Schweine ſogar in dieſe Felder. Aber beſſer paßt ohne Zweifel Stallfutterung zur Jahrwechſel⸗, Weide zur Schlag⸗ wechſelwirthſchaft.
Noch ungegruͤndeter iſt es, wenn Einige, die al⸗ les, was zum engliſchen Ackerbau gehoͤrt, mit einan⸗ der verwechſeln, geglaubt haben, das Drillſaͤen gehoͤre zu jener Fruchtfolge. Vielmehr haben einige Englaͤn⸗ der Schwierigkeit gefunden, es damit zu verbinden, und haben es deshalb verworfen. Groͤßer iſt in der That ſein Nutzen bey der reinen Dreyfelderwirthſchaft, die nur Getreide bauet, weil es die Stoppel reiner, und den Boden gelockerter hinterlaͤßt.
Aber eine beſondere Ackermethode hat ſich nach Duckets Beiſpiele ſeit kurzem in England verbreitet und


