Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1806) Einleitung zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und ihrer neueren practischen und theoretischen Fortschritte. Bd. 1
Entstehung
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Sehe ich dagegen in den Oderbruch hinunter, ſo finde ich gerade das Gegentheil: je kleiner die Wirth⸗ ſchaften, deſto hoͤher rentirt offenbar der Acker. Die großen Domainen und Guͤter koͤnnen ihre Aecker nicht ſo hoch benutzen, wie die Erbpaͤchter und groͤ⸗ ßeren Coloniſten; dieſe nicht ſo hoch, wie die klei⸗ nen, die etwa 10 Morgen haben; ohnerachtet jene manche Vorzuͤge beſitzen. Warum? Sie koͤnnen nach Verhaͤltniß ihrer Ackerflaͤche nicht ſo viel dar⸗ auf verwenden, koͤnnen nicht jaͤten, behacken, gra⸗ ben, abwaͤſſern, wie dieſe. Gibt es hier eine Aus⸗ nahme, ſo beſtaͤtiget ſie die Regel: wenn ein Guts⸗ beſitzer einen außerordentlichen Ertrag von ſeinem Bruchlande hat, ſo ruͤhrt es daher, weil außeror⸗ dentlich viel darauf verwandt wurde. Daß die klei⸗ nen Leute mehr produciren, als ſie ſelbſt conſumiren, beweiſt, ſtatt aller anderen Berechnungen, der Luxus, den ſie nach ihren Verhaͤltniſſen bey manchen Ge⸗ legenheiten treiben, der ſie zwar zum Theil ver⸗ hindert, nach ihrer Art reich zu werden, den ſie aber nicht ausfuͤhren koͤnnten, wenn ſie ſich nicht jaͤhrlich ein disponibeles Capital erwuͤrben. Auch beweiſt es der enorme Kauf⸗ und Pachtpreis, der fuͤr dieſes Land bezahlt wird, wenn es in kleinen Parzelen zu haben iſt.

Allerdings ruͤhrt der Unterſchied unmittelbar vom Boden her; aber er faͤllt doch auf die Cultur zuruͤck. Der Oderbruͤcher kann an ſeinen Boden viel wenden, weil er einmal in Kraft iſt, und das