zehn Tage lang gruͤn futtern koͤnne, weil ſonſt der erſte Schnitt zu hart⸗ſtenglicht wird, ehe der zweyte genugſam herangewachſen iſt. Hat man ein Luͤcerne⸗ Feld, ſo iſt dieſes nicht noͤthig. Dieſe Bemerkung mache ich hier ein- fuͤr allemal. Auf den Fall, daß der Klee ausgewintert waͤre— ein Fall, der mir noch nie vorgekommen iſt—*), nimmt man am ſicherſten zu Wicken ſeine Zuflucht, und faͤngt an, ſobald man es im Fruͤhjahre bemerket, von vierzehn zu vierzehn Tagen einen Theil des Klee⸗ feldes damit zu beſaͤen. Auf loſem Boden vertritt Spoͤrgel ihre Stelle.
Auf ſchlechterem, loſerem Boden, wo drey Fuͤnftel des Feldes zum Futterbau noͤthig oder rath⸗ ſam ſind, habe ich eine von folgenden Ordnungen gewaͤhlt:
1. behackte Futtergewaͤchſe; a. Sommerkorn;
3. Klee; 4. Winterkorn; 5. Spoͤrgel, nach
und nach geſaͤet; oder
1. behackte Futtergewaͤchſe; 2. Sommerkorn;
3. Klee, erſtes Jahr; 4. Klee, zweytes Jahr;
5. Winterkorn.
*) Auch nicht im Jahre 1805. Denn ob es gleich ſo ſchien, und ich den groͤßeren Theil zu Erbſen um⸗ pfluͤgte, ſo kam der Klee doch auf dem uͤbrigen wieder hervor, und gab beym zweyten Schnitt eine ſtarke Erndte.
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