Getreidearten. 25
Der Mehlthau, wo die Pflanzen mit einem weißen Anfluge befallen werden, aͤußert
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vane ſich bei dem Getreide nicht, aber deſto oͤfter bei den Huͤlſenfruͤchten, und ſcheint eine gleiche zrer inmet Urſach mit dem Honigthau zu haben, wird auch im Namen oft damit verwechſelt. Er befaͤllt ig dhr in die ihm ausgeſetzten Gewaͤchſe aber nicht in ihrer Jugend, ſondern im reifern Alter, und die⸗ ünzen 49 ſes, nicht die Jahreszeit, ſcheint die Pflanze fuͤr die Krankheit empfaͤnglich zu machen. Janen d§. 31.
iſ. M„„.
ſ. Rüa Ganz berichtigt ſind die Begriffe von den Krankheiten der Pflanzen noch nicht. Land⸗
tſteht, wemn..;;; 5. ſeht wirthe hatten nicht den Sinn, Naturforſcher nicht die Gelegenheit, keiner die Muße, ſie im
uad ganzen Umfange ihrer Erſcheinungen zu beobachten. Einer hat dem andern nachgeſprochen, rjeugen ſ haͤufig iſt aber, durch Verwechſelung der Begriffe und Namen, alles auch mißverſtanden. ahar nict Jetzt beſorge ich, daß man auf einen neuen Jrrweg verfalle, wenn man zu viele Analogie des Jnckt zwiſchen den Krankheiten der Pflanzen und Thiere ſinden will. Ich enthalte mich alſo mehr Weoeation daruͤber zu ſagen. Von den Krankheiten, welche gewiſſe Koͤrner befallen, werde ich an ihrem
Orte reden. So uͤbergehe ich auch die Inſekten, welche oft große Verwuͤſtungen im Getreide und anderen Saaten machten. Mein geliebter Schwiegerſohn Crome iſt jetzt beſchaͤftigt ſie ge⸗
Gſonders ein mmt ſie ge⸗ erden, dann
Noß, und nauer zu beſtimmen, und die Weiſe ihres Lebens zu unterſuchen; und wir haben daruͤber im
erihn längk zten Theile ſeines Handbuchs der Naturgeſchichte fuͤr Landwirthe etwas vollſtaͤndigeres zu er⸗
giſenſceſten, warten, als wir bisher hatten.
04, ſo große 4
hrieben, und 3„
die Fotm der Die Ernte
rthſchaftüchen§. 32.
eigenes para⸗......
daß es ein des Getreides und der Kornfruͤchte iſt allerdings die weſentlichſte Operation des Ackerbaues,
te Form ha⸗ und wir betrachten hier ſummariſch die Hauptmomente, worauf es dabei ankoͤmmt, ohne uns
der ſehr zu⸗ auf das kleinere Detail, welches entweder jedem Leſer ſchon bekannt ſeyn wird, oder ihm
ſette, geht doch hier nicht gelehrt werden kann, einzulaſſen.— Die Hauptbedingungen eines guten Erntegeſchaͤftes ſind: daß es geſchwind gehe, daß
in ſolchen, der Ausfall der Koͤrner vermieden werde, daß die Fruͤchte in ihrem gehoͤrigen Reifegrade
davon faſt trocken einkommen. Dieſe Bedingungen, beſonders die erſte und die zweite, ſtehen ſich in der
Uebel, oder Praxis leider oft einander entgegen.
zeugt. Die
kale Zeita§. 33..
nicht beftie⸗ Um allen Aufenthalt und Hinderniſſe in der Ernte zu vermeiden, muß der Landwirth alle„ bere runs
geteide mit Vorkehrungen dazu zeitig genug treffen: Ausbeſſerung und Ausluͤftung der Scheuren, Erneue⸗ zur Ernte.
fuſſch abge⸗ rung der Unterlagen in den Taſſen, Inſtandſetzung alles Geſchirres, wovon mehr als die Noth⸗
tnie ſeinen durft zu erfordern ſcheint, vorhanden ſeyn muß; Einrichtungen im innern Haushalt, damit
liche Wach⸗ nichts fehle, und mit Aufenthalt der Erntearbeiten herbeigeſchafft werden muͤſſe; vorherige
Auch hat Beſeitigung aller anderen unaufſchieblichen Arbeiten. ſondern erſt Die Verfertigung der Strohſeile oder anderer Baͤnde aus Schilf oder Weiden, muß ahr ſu Jah⸗ vor der Ernte ſo geſchehen, daß ſie in genugſamer Menge vorhanden ſeyen; denn das Gebinde
in eignes Stroh zu binden, wird kein aufmerkſamer Landwirth geſtatten. der Vierter Theil. D


