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Die Ackerwerkzeuge. 11
ſchraͤg eingekeilte Meſſer nun perpendikulaͤr einſchneidet; wodurch aber keine rechtwinkliche Furche oder Streifen entſteht, ſondern die Sohle der Erde vom Schaare ſchraͤg weggeſchnitten wird, an der Landſeite tiefer und nach der Furchenſeite flacher, folglich die Ackerkrume keine gleichmaͤßige Tiefe erhaͤlt.
Man hat der Schneide des Meſſers mehrere Formen gegeben, ſie entweder gerade oder ſichel⸗
foͤrmig, oder auch mit einem Bauch gemacht. Durch die krummen Schneiden glaubte man den Ein⸗ ſchnitt zu erleichtern. Es wird aber im Gegentheil, da die krumme Linie laͤnger iſt als die gerade, der Widerſtand wohl eher vermehrt, und ein gerades Meſſer ſcheint die beſte Form zu haben.
Die Vortheile des ſchraͤgen Schnitts werden dadurch genugſam erreicht, daß das Meſſer mit
ſeiner Spitze vorwaͤrts ſteht. Denn es iſt bekannt, daß ein Meſſer immer beſſer ſchneide, wenn es in
ſchraͤger Richtung mit der Direktion ſeiner Bewegung gehalten wird. Das Meſſeer ſchneidet nun auf⸗ waͤrts, und trennet auf die Weiſe den Zuſammenhang des Bodens am leichteſten. Es hebt auch da⸗ durch den Streifen ſchon etwas, und erleichtert dem nachfolgenden Schaare das Eindringen. Ferner erleichtert dieſe ſchraͤg nach vorne ſtehende Richtung des Meſſers die Heraushebung der ſtaͤrkern Wur⸗ zeln, die es vielleicht im Boden antrifft, und die es nicht durchſchneiden kann. Es treibt ſie mit ſei⸗ ner ſchraͤgen Flaͤche in die Hoͤhe, ſo daß ſie entweder reißen muͤſſen oder herausgezogen werden. Ein perpendikulaͤr ſtehendes Meſſer wuͤrde die Wurzeln, die es nicht durchſchneiden kann, im Boden hori⸗ zontal vor ſich her treiben, ohne ſie heraus zu heben. Und ſo hebt jenes auch Steine, die nicht zur Seite weichen koͤnnen, aus dem Boden heraus. Endlich hat dieſe ſchraͤge Richtung des Meſſers den Vortheil, daß ſie dem Pfluge eine geringe Tendenz im Boden giebt, ohne die Friktion viel zu vermeh⸗ ren. Der Druck des Bodens auf das Meſſer haͤlt naͤmlich den Vordertheil in der Erde, wenn die auf⸗ ſteigende Zuglinie des Pfluges die Tendenz hat, ihn herauszuziehen. In einem unreinen Boden muß dieſe ſchraͤge Richtung des Meſſers von der Perpendikularlinie ſtaͤrker abweichend ſeyn, als in einem reinen Boden, und man kann dem Meſſer in jenem Falle eine ſolche Richtung geben, daß ſie mit einer Perpendikularlinie einen Winkel von 30 Graden macht.
Da das Meſſer oft einen großen Widerſtand zu uͤberwinden hat, ſo iſt es rathſam, ihm eine be⸗ traͤchtliche Staͤrke zu geben, und da man dieſe in der Dicke nicht genugſam anbringen kann, ſo muß es breit genug ſeyn. Eme Breite von 3 Zoll iſt indeſſen mehrentheils zureichend, koͤnnte jedoch in ei⸗ nem Boden, der vielen Widerſtand leiſtet, noch vermehrt werden.
Die Meſſer ſind in der Regel verſtahlt. Da ſie eine große Friktion erleiden, ſo muß die Ver⸗ ſtahlung oͤfter erneuert werden, und haͤlt bei fortdauerndem Gebrauche ſelten uͤber ein Jahr, in ſteini⸗ gem Boden oft kein halbes Jahr aus.“
Da auf die Stellung des Meſſers ſo viel ankommt, um den Pflug in der gehoͤrigen Richtung zu erhalten, ſo iſt bei Meſſern von minderer Vollkommenheit, denen nur durch die Verkeilung die gehoͤri⸗ ge Richtung gegeben werden kann, eine vorzuͤgliche Aufmerkſamkeit auf letztern zu verwenden, und der Aufſeher der Arbeit muß daher die Pfluͤge, beſonders in dieſer Hinſicht, oft unterſuchen, welches am beſten geſchehen kann, wenn er ſie ganz herumdreht, und dieſes taͤglich einmal bei allen Pfluͤgen thut. Die darauf verwandte Zeit wird ſich reichlich bezahlen.
An einigen Orten fehlt zwar dieſer ſonſt ſo wichtige Theil des Pfluges ganz, und es vertritt die vordere Kante des Pflugkoͤrpers oder die gerade Seite des Schaars ſeine Stelle. Dies ſindet aber nur in muͤrben, reinen und gleichartigen Boden ſtatt, wenn man nur ſehr flach pfluͤget. In Boden ent⸗ gegengeſetzter Art und bei tieferem Pfluͤgen wird ein Pflug ohne Meſſer eine ſehr ſchlechte dem Zug⸗ vieh und dem Fuͤhrer ſchwere Arbeit machen.
B 2§. 111.


