IV Wor r e d e.
behandelt iſt. Ich hoffe gerade dadurch das Weſentlichſte und Wiſſenswuͤrdigſte b
hervorzuheben, was unter dem Wortſchwall bisher dem Auge entruͤckt war. Auch werde ich mich in Anſehung der Lehre von der Vegetation im Allgemeinen kuͤrzer faſſen
koͤnnen, wie ich glaubte; da mein Schwiegerſohn Crome dieſem Beduͤrfniſſe der
rationellen Ackerbaulehre gleichzeitig durch ſin Handbuch der Naturgeſchichte fuͤr Landwirthe abhelfen wird. Und ſo werden vier Baͤnde von der beſtimmten Bogenzahl im Ganzen das Werk dennoch faſſen. 3
Um mein Geiſtes⸗Eigenthum— denn nur die Benutzung deſſelben uͤberlaͤßt der Verfaſſer den Kaͤufern ſeines Werks— um ſo foͤrmlicher zu dokumentiren, habe ic
jedes Exemplar mit meiner eigenhaͤndigen Unterſchrift verſehen, und jedes andere fuͤr
geſtohlnes Gut erklaͤrt. Deſſen ungeachtet erfrecht ſich ein Nachdrucker, ſeine Diebes⸗ wmaare öͤffentlich auszubieten. Man ſagt, daß ihn der Buchſtabe der Geſetze ſeines Staates ſchuͤtze, und daß im gerichtlichen Wege nichts gegen ihn auszurichten ſey. Mag es— ich habe zu der Rechtlichkeit desjenigen Publikums, dem dieſes Werk ge⸗ widmet iſt, das Zutrauen, daß niemand ein falſches Exemplar, wodurch der Ver⸗ faſſer offenbar beſtohlen worden, ohne Widerwillen anſehen, viel weniger bei ſich
dulden werde. Wie kann jemand, der Belehrung in dieſem Werke ſucht, ſich unab: laͤſſig ſagen wollen: der Mann, der ſie dir hier giebt, iſt durch das Buch, welches
du in Haͤnden haſt, um ſeinen rechtmaͤßigen Erwerb betrogen worden! Auch wuͤrde man noch andere Folgen eines ſolchen Nachdrucks empfinden, da bei kuͤnftigen Anfuͤh⸗ rungen die Baͤnde⸗ und Seitenzahl nie paſſen koͤnnen. 4
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ö 3 Der Verfaſſer.
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