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Erster Band (1811) Begründung der Lehre und des Gewerbes : Oekonomie oder die Lehre von den landwirthschaftlichen Verhältnissen
Entstehung
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Stallfutterungsſyſtem. 243

noͤthigt, davon abzuſtehen, wenn gleich manche, die es durchzuſetzen ſich zu lange beſtrebten, bis zur gaͤnzlichen Verwilderung ihrer Felder dabei verharrten.

§. 394.

Das dritte unter den bisher verſuchten, einzig gluͤckliche Syſtem, worauf bei der Einfuͤhrung der Stallfutterung mit Sicherheit zu rechnen, iſt das des Fruchtwechſels, wo der Klee jedesmal in ſtark und tief bearbeitetes Land, welches noch die volle Kraft des Duͤngers hat, gebaut wird, und wo mehrentheils zu demſelben Behuf auch andere Futtergewaͤchſe ihm im Sommer zu Huͤlfe kommen, und wieder andere im Herbſte und Winter folgen; ſo daß das Vieh durch alle Perioden des Jahres mit einer reichlichen und ſaftigen Futterung verſorgt iſt. Wir haben die Gruͤnde, worauf dieſes Sy⸗ ſtem beruht, oben ausfuͤhrlich auseinandergeſetzt, und werden das Uebrige, wo von dem Bau dieſer einzelnen Gewaͤchſe und von der Futterung des Viehes ſelbſt die Rede ſeyn wird, anfuͤhren; ſo daß wir hier nichts weiter daruͤber zu ſagen brauchen.

§. 398.

Deshalb wollen wir hier nur diejenigen Rotationen angeben, welche nach der verſchiedenen Zahl der Schlaͤge zu waͤhlen ſind, um mit mindeſt moͤglicher Aufopferung der verkaͤuflichen Fruͤchte den hoͤchſten Futter- und Duͤngergewinn zu verſchaffen. Wir ſetzen dabei einen lehmigen Boden vor⸗ aus, der mindeſtens 30 Prozent abſchwemmbaren Thon und Humus, und hoͤchſtens 70 Prozent Sand enthaͤlt, und der gewoͤhnlich entweder Weizenboden zweiter Klaſſe, oder Gerſtboden erſter und zweiter Klaſſe, oder guter und Mittelboden genannt wird. Auf ſandigerem Boden, der zwiſchen 25 bis 30 Prozent abſchwemmbaren Thon enthaͤlt, geraͤth zwar der Klee bei zureichender Duͤngung auch in den meiſten Jahren, iſt aber in trockenen doch ſo unſicher, daß man nicht darauf wuͤrde rechnen koͤnnen, wenn die ganze Feldmark oder einzelne Schlaͤge aus ſo loſen Boden beſtaͤnden; weshalb auf Guͤtern dieſer Art die Weidewirthſchaft, wie ſchon geſagt, immer ſicherer bleiben wird. Uebrigens wird man bei der Auswahl der in dieſen Rotationen vorkommenden Fruͤchte, auf den mehreren oder minderen Thongehalt, ſo wie auch auf den beigemiſchten Kalk und den bereits erlangten Reichthum an Humus zu ſehen, und darnach dieſe verſchiedentlich zu beſtimmen haben, woruͤber erſt in der Folge das Naͤhe⸗ re angegeben werden kann.

In vier Schlaͤgen. 1)** Behackte Fruͤchte zur Futterung und 3) Klee. vielleicht gedrillte Bohnen. 4) Rocken oder Weizen. 2) Gerſte. Dieſe in manchen engliſchen Wirthſchaften ſehr gebraͤuchliche, und vormals in einer kleineren Wirth⸗ ſchaft von mir eingefuͤhrte Fruchtfolge haben manche durch ein unbegreifliches Mißverſtaͤndniß fuͤr die einzige Form einer Fruchtwechſelwirthſchaft gehalten. Sie paßt ſich eigentlich nur fuͤr kleinere Wirthſchaften, und jede große wird ihre Schlaͤge zweckmaͤßiger mehr theilen. In fuͤnf Schlaͤgen wird nach der Winterung noch Hafer genommen, welches wegen der darauf folgenden reinigenden Frucht ohne Bedenken geſchehen kann. Ich fand bei einem damit gemachten Verſuch den Hafer im Verhaͤltniß der uͤbrigen Fruͤchte indeſſen zu wenig eintraͤglich, um dabei zu bleiben. Wo man ſich aber erſt in einen ſtarken Futtervorrath ſetzen wollte, da koͤnnte auch das Kleefeld zwei Jahre benutzt werden. 8 h 2