uf der Fed⸗ Borke, ei⸗
tzart, auf verkuͤnmert kleine Feld⸗ ssites) einen uͤhnerdarm is arvensis) hanistrum) Uina) giebt m Algemei⸗ ißliches Zei⸗ üͤchte, haͤu⸗
dicht geſaet, ichen Anſehn
die Guͤte des ſich nicht mit auͤbrigen Feb⸗
tmerkmal ſei⸗ hwarzbraͤun⸗ t Reichthum
nit dem Sto⸗ des Bodens, Beſchaffenhel ͤlterer Kl⸗ un man aber
und an Gra⸗
des erkennen
nomiſchen Un⸗
der Guͤte des hat, muß de noder probin⸗
ziel,
Werthſchaͤtzung eines Landguts. 425
ziell, die Bodenarten abtheilen und ſie bezeichnen, damit er ſie, beſonders bei ſolchen Kaufunterhand⸗ lungen, verſtehe.— §. 73.
Allgemein und natuͤrlich iſt die Unterſcheidung zwiſchen gutem, mittlerm und ſchlechtem Boden. Allein ſie iſt bloß relativ, und was man hier Mittelboden nennt, heißt dort guter, und an an⸗ dern Orten ſchlechter Boden. Man nimmt dabei nur auf den verhaͤltnißmaͤßigen Grad der Fruchtbar⸗ keit in jeder Gegend Ruͤckſicht. Bald verſteht man unter ſchlechtem Boden einen duͤrren loſen Sand, bald einen naßkalten, zaͤhen Lehm. Auf die Moͤglichkeit, die mehrere oder mindere Schwierigkeit, letztern vielleicht durch Abwaͤſſerung zu verbeſſern, nimmt man wenig Ruͤckſicht, und oft hat der gute Boden vor dem ſchlechten keinen andern Vorzug, als daß bisher mehrere Kultur und Duͤngung auf ihn verwandt worden, was freilich einen Unterſchied in ſeinem jetzigen Werthe macht, aber doch oft mit geringern Koſten, als der Unterſchied im Anſchlage betraͤgt, erſetzt werden kann. Die durch Ob⸗ ſervanz angenommene Klaſſiſikation wird ſelbſt von empiriſchen aber kluͤgern Landwirthen in gewiſſen Diſtrikten fuͤr falſch anerkannt, indem ſie oft ſagen, daß ſie ihren Mittelboden ihrem guten Boden weit vorzoͤgen. Man hat haͤufig den zaͤhen Thon in die erſte Klaſſe, den muͤrbern oft kalkhaltigen Lehm
Gewoͤhnliche Klaſſiſikationen
des Bodens.
in die zweite Klaſſe geſetzt; an andern Orten aber dieſen mit Recht uͤber jenen geſchaͤtzt, vielleicht weil
man dort bei der Koppelwirthſchaft mehr auf wilde Begraſung, hier allein auf Beackerung und Frucht⸗ bau ſah.
Zuweilen nimmt man die Ausdruͤcke, ſchwerer, mittlerer und leichter Boden, im glei⸗ chen Sinne mit jenem, zuweilen aber unterſcheidet man und bezeichnet mit dieſen nur die Buͤndigkeit und den Widerſtand, den der Acker dem Pfluge und der Egge entgegenſetzt.
§. 74. Zuweilen wird der Boden im allgemeinen Durchſchnitt nach der Vermehrung der Einſaat bei dem landuͤblichen Feldſyſteme klaſſiſizirt, und man ſagt, es ſey Boden zum dritten, vierten, fuͤnften
und ſechsten Korne. Man rechnet hier manchmal mit Einſchluß, manchmal mit Ausſchluß der Ein⸗
ſaat, und man muß die Staͤrke der Ausſaat, auch ob man ſie auf demſelben Flaͤchenraume jeder Bo⸗ denart gleich mache, kennen, um aus dieſen ohnehin zu ſchwankenden Angaben, etwas zu ſchließen.
d 75.
Eine der gebraͤuchlichſten Klaſſiſizirungsarten iſt die nach den Fruͤchten, welche er bei dem einge⸗ fuͤhrten Ackerſyſteme, gewoͤhnlich der Dreifelderwirthſchaft, getragen hat, und der angenommenen Meinung nach mit dem groͤßten Vortheil tragen kann. Hier pflegt man folgende Klaſſtſika⸗ tion zu machen:.
1) Weizenacker, welcher nach der Brache Weizen vortheilhafter, wie Rocken traͤgt, kann er nach der Dreifelderordnung in ſechs Jahren zweimal Weizen tragen, obwohl er nur eine Duͤngung er⸗ haͤlt, ſo nennt man ihn
a) ſtarken Weizenboden, der in dieſem Sinne wohl nur in angeſchwemmten Stromniederungen vorkommt;
b) Weizenacker ſchlechthin, wenn er nur nach der Duͤngung Weizen und nach der zweiten unge⸗ duͤngten Brache Rocken tragen kann.
2) Gerſtacker. Bei dieſer und der folgenden Klaſſe wird nicht auf die erſte oder Winterfrucht, ſondern nur auf die zweite oder Sommerfrucht Ruͤckſicht genoemmen. Man unterſcheidet auch hier
Erſter Theil. D
Es haͤngt aber der Ertrag uͤberhaupt mehr vom Duͤngerſtande als von der Grundbeſchaffenheit des Bo⸗ dens ab.
K


