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beitung dieſes Kapitels geleſen haͤtte. Es wird aber jedem Leſer leicht fallen, dieſes zu thun. der Reſultate kommen wir auf eins hinaus.
Das Kapital.
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theils iſt der Antheil oft nicht auszumitteln, den die Natur oder Arbeit an einem Gute gehabt hat, z. B. bei
einem Bergwerke, Steinbruche, oder urbar gemachtem, der Natur durch Kunſt abgewonnenem Boden; theils iſt es dem jetzigen Zuſtande der buͤrgerlichen Geſellſchaft, wo man den Boden, von der Natur darge⸗ boten, nicht in Beſitz nehmen, ſondern ihn allein gegen ein anderes eigentliches Kapital eintauſchen kann, angemeſſener, auch den Grund und Boden zum Kapital zu rechnen. Ueberdem wird es uns ſo eine klarere
Anſicht des landwirthſchaftlichen Gewerbsbetriebes geben. Deer verewigte Kraus hat in ſeiner durch den Kammer⸗Praͤſidenten von Auerswaldt herausge⸗ gebenen Staats⸗Wirth ſchaft meines Erachtens am beſten unterſchieden, indem er den Werth der Land⸗ guͤter zum Vermoͤgen der Nation rechnet, aber nicht zum Verlag. Nirgends ſind die gegenſeitigen Ver⸗ hältniſſe der Landwirthſchaft, des Staats und des National⸗Vermoͤgens klarer und praktiſcher behandelt, wie hier; und ich wuͤrde meine Begriffe ganz in die ſeinigen gefuͤgt haben, wenn ich dieſes Werk vor Ausar⸗ In Anſehung
§. 48.—
Das im Ackerbau angelegte Kapital iſt nach dieſer Beſtimmung dreierlei Art: 1) das Grund⸗
kapital, 2) das ſtehende Kapital, 3) das umlaufende oder Betriebskapital.
Grundkapital.
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§. 49.
Das Grundka pital iſt demnach dasjenige, wodurch ſich der Landwirth in Beſitz eines Land⸗ guts geſetzt hat oder ſetzen kann. Es iſt der Werth des im Beſitz genommenen oder zu nehmenden
Geundes und Bodens. Der allgemeinen Obſervanz nach und mit zureichendem Grunde werden auch die Wirthſchaftsgebaͤude und Alles auf dem Boden feſtſtehende hierher gerechnet. Außerdem aber auch
alle dem Gute anklebenden Gerechtſame, ſie moͤgen unmittelbaren Bezug auf die Landwirthſchaft ha⸗ ben, oder nicht. 3
Stehendes Ka⸗ pital.
Betriebskapital
rung des Guts verwandt werden.
Dieſes Grundkapital oder der Werth des Landguts iſt nicht gleichbleibend, ſondern veraͤnderlich, theils durch aͤußere Umſtaͤnde in Hinſicht ſeines Verhaͤltniſſes gegen den Werth anderer Dinge oder des Geldes; theils aber und hauptſaͤchlich in und durch ſich ſelbſt. Die Werthsveraͤnderungen letzterer Art nennt man Melio⸗
rationen oder Deteriorationen. Durch Meliorationen wird das in ein Gut belegte Kapital eben ſo⸗
wohl, als durch den Ankauf eines neuen Grundes und Bodens vermehrt.—
50.
Das ſtehende Kapital beſteht in dem Werthe der zum Betriebe der Landwirthſchaft noͤthi⸗ gen Dinge, und iſt zu deren Ankauf verwandt.,
Es wird gewoͤhnlich das Inventarium genaant, und dazu wird hauptſaͤchlich das Zug⸗ und be⸗ 2
Kaͤndige Nutzvieh, das Ackergeraͤth und Geſchirr gerechnet. Nach dem Gebrauche einiger Laͤnder werden dazu
auch die Einſaat, die nach der Jahrszeit ſchon vollfuͤhrte Beſtelung des Feldes, und die von einer Ernte bis
gehoͤrte letzteres aber zu der folgenden Art des Kapitals.
Das umlaufende oder Betriebskapital, womit das Geſinde, die Arbeiter, die anzu⸗
zur andern zum Wirthſchaftsbetrieb erforderlichen ſelbſt gewonnenen Konſumtibilien gerechnet. Eigentlich
kaufenden Beduͤrfniſſe, das wechſelnde Maſtvieh u. ſ. w. bezahlt werden, beſteht in dem Geldvorra⸗ the, welcher dazu in der Kaſſe bereit liegen muß, hat, um dieſes Geld daraus loͤſen zu koͤnnen.
oder in den Natural⸗Vorraͤthen, die man liegen
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Von dieſem Kapitale muß aber auch die Erhaltung des vorhergehenden oder des Inventariums, welches ſeiner Ratur nach ſich immer verſchlechtert, beſtritten werden. Und endlich werden in der Re⸗ gel daraus auch die Koſten genommen, welche zur Vermehrung des Grundkapitals oder zur Verbeſſe⸗
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