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Über Wirthschafts-Einrichtungen nach den Grundsätzen des Schottischen Ackerbaues mit Berücksichtigung der Landwirthschaftlichen Verhältnisse in England und über Verschönerung ländlicher Besitzungen : Mit vierzig Kupfertafeln unlängst ausgeführte Wirthschafts-Gebäude und Ländliche Verbesserungen darstellend / Von J. L. Laudon. Aus dem Englischen übersetzt von Aloys Prosper Biernacki ... und mit Erläuterungen, Anmerkungen und einer Vorrede versehen von A. Thaer
Entstehung
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Unternehmung war schwierig, kostbar, und ist in manchem Betracht bis jetzt noch un- vollendet. Es sind nämlich die Kirchen, Kirchhöfe und mehrere Bauerhöfe, deren Ei- genthümer zum Verkauf nicht zu bewegen waren, an ihrer Stelle geblieben, diese müſste man mit Pflanzungen umgeben, und dann durch neuangelegte Wege mit Neu- Scone verbinden.

Die aus der obigen Lage der Bauerwohnungen entspringende Unbequemlichkeit, ist mehr eingebildet als wirklich, und Kirchen und Kirchhöfe sind lehrreiche Zierden eines Parks.

2. Die Oberlläche dieses Theils der Gegend ist romantisch und reich an mahleri- schen Schönheiten; und der urbare Boden ist eben sowohl zum Getreide- als zum Gras- bau geeignet, wogegen der felsigte Grund die Heiden und ehemaligen Gemeintriften dem Hochwalde besonderes Gedeihen versprechen, erwünschte Veranlassungen genug um aus dem Ganzen einen Park zu bilden, und zwar in der Art, daſs 2- bis 3000 Acres auf des Eigenthümers Rechnung bewirthschaftet, das übrige Land aber als Weide in Gestalt eines Parks auf eine unbestimmte oder kurze Zeit verpachtet werden könnte. Die ab- wechselnde Gestalt der Oberfläche erweckte diese Idee; in verschiedenen Entfernungen vom Schlosse erstrecken sich 5 unregelmälsig gestaltete Reihen von Hügeln und Thä- lern, von einem Strome durchschnitten, welche die Grenzen des eigentlichen Parks zu bilden geeignet waren.

Die Wirthschaftsgebäude lagen bereits vortheilhaft, sowohl zur Verpachtung, als auch um daraus Tagelöhnerwohnungen, Feldschennen oder Schuppen zum eigenen Ge- brauch zu machen. Das alte Kastell Ardgillan, die mahlerische Wirkung der Buine er- höhend, ist zu einem Wirthschaftshof eingerichtet worden, dessen Ansicht der Hin- tergrund auf Taf. XL. darstellt.

3. Ein groſser Theil des Parks soll wirthschaftlich angebaut werden. jedoch in keine Koppeln eingetheilt(ausgenommen in der Nähe des Wirthschaftshofes), und es sollen hier keine andere Einhegungen statt finden, als Stangenzäune, natürliche Bäche oder Pflanzungen.

4. Den Küchengarten, die Vorfahrten u. dgl. giebt die Zeichnung an.

5. Tafel XXXVII. enthält einen Plan zu passenden Gebäuden. Einfache Bauart, gründliche Ausführung und bequemer Gelaſs für eine aus 100 Acres bestehende Wech- selwirthschaft wurden aber berücksichtigt. Des Verwalters Wohnung und andere liegen so, daſs durch die offenen Schuppen die Haupttheile der Wirthschaftshöfe übersehen werden können, imgleichen das innere der Scheune, wenn beide Thorwege geõffnet sind.

Ueber den Schuppen und den Maststall hinweg, kann er das Aufrichten oder Decken der Feimen, imgleichen das Auf- und Abladen der Wagen, wenn diese in die Scheune aus- und einfahren, sehen. Taf. XXXVII. enthält die Ansicht des Wirthschafts-

und Feimenhofes von oben aufgenommen. Taf. XXXVIII. den Grundriſs zu einem Wirth-

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