So bildet sich eine, das Auge ansprechende und gefällige ländliche Verschönerung; und wenn auch jeder, der eine Hecke ausrodet oder zwei Koppeln in eine vereinigt, das nämliche absichtslos erreicht, so bleibt sie nichts desto weniger erfreulich für den Anordner und den zufälligen Beschauer. Ein majestätisch hoher Baum stellt sich dem Gemüthe stets als ein äufseres Zeichen der Macht und Dauer dar, und dieser Idee ist wohl der Antheil, den der Mensch am Leben der Bäume nimmt, beizumessen.
[Pflanzungen.] Auch hat die Abwechselung und Schönheit des Laubes im Ein- zelnen so wie in Massen, eine ganz eigenthümliche Wirkung. Hecken auf Anhöhen, spitze Winkel, durch schräg laufende Hecken gebildet, steile Abhänge, dem Pfluge unzugänglich, Höhlungen, dem Wilde willkommen, Stachelginst-Hügel, wo sich Füchse gern aufhalten, habe ich entweder im Zustande der Wildniſs gelassen oder auch be- pflanzt, theils in Dickichten, Gruppen, theils in Reihen, Streifenloder in Massen. Um neue Pflanzungen von den alten zu unterscheiden, sind erstere auf der Charte gelblich- grau gezeichnet; die gewählten Baumarten wechseln mit der Lage ab. Auf felsigem Boden sind als hochstämmige Bäume die Tanne, die Buche und die Gebirgseiche vor- herrschend; in der Niederung die Eiche und Kastanie, und an feuchten Stellen die Birke, die Eller, die Pappel und Weide. Unterholz ist überall angebracht, und dazu besonders die Eiche und Esche genommen; letztere in besonderer Hinsicht auf die Tö- pferwaaren-Fabriken in Staffordshire. Viele zehen- bis funfzehnjährige Bäume und Dorn- sträucher, auch Pappeln und Weidenstangen, sechs bis acht Fuſs lang, sind in Gruppen in der Nähe des Hauses, des Wirthschaftshofes, und am Wasser so wie auf denen in Park verwandelten 50 Acres, gepflanzt. Und diese, besonders wenn sie von dem üppi- gen Wuchs der Stangen unterstützt werden, sind von schneller Wirkung. Die Bäume
sind ein Jahr früher zum Verpflanzen vorbereitet und sorgfältig gepflegt worden.
Abzugs-Graben.
Stehendes Wasser auf der Oberfläche kam auf dieser Besitzung nicht vor; dagegen hatten die meisten Felder einzelne Quellen, ohne gemeinschaftlichen Ursprung, welche folglich die Abzapfung auf einem Fleck oder die Anwendung eines andern, von Elkington angegebenen Verfahrens selten zulieſsen. An einigen Stellen indessen, wo die ganze Fläche qurch das, aus dem Fuſse des anliegenden Hügels empordringende Wasser stets feucht blieb, hat ein, um den Fuſs desselben geführter Abzug die ganze Ebene ausgetrocknet. zZu diesem Behuf wurden die Gräben, in der Bichtung der rothen Linie a— b— Kupfer- tafel III., und auf dem Farm Grove-Ash-Hause, durch den in der Richtung der rothen Linie cy— d— Kpfrt. III. angegeben, geführt. Ersterer trocknete 28, letzterer 13 Acres ab. Diese beiden Flecke wurden von den vorhergehenden Pächtern, durch unzählige,
in entgegengesetzter Richtung gezogene Graben, jedoch ohne Erfolg, durchschnitten.
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