Zustandes des Gutes, als auch der Beschaffenheit und der Vortheile der nunmehro ein- geführten Bewirthschaftungsart zu erlangen wünschen, werden auf einen Aufsatz ver- wiesen, von Sir John Sinklair verfaſst, die statistische Uebersicht des Ganzen enthal-
tend, wozu ihm die nöthigen Data, der Eigenthümer des Gutes G. F. Stratton Esq.
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Diejenigen Leser die eine ausführlichere Uebersicht, sowohl des vorhergehenden
geliefert*).
hier ein Keim zu hohem Ertrage, und Veranlassung zu vielseitigen Verbesserungen lag; und ich beschloſs, mit Bewilligung und Beistand meines Verpächters, dessen Eifer und Liberalität hinsichtlich aller Ackerbauverbesserungen, ich nicht genug rühmen kann,
ihn zur Reife zu entwickeln, nicht nur unsern gegenseitigen Vortheil, sondern auch
Abscnhnirt I.
AIllgemeiner Plan zur Verbesserung.
In dem Theil der Güter wovon ich Besitz nahm, wurde ich bald gewahr, daſs
das allgemeine Beste bezweckend.
Die Verbesserungen zerfallen in folgende Abtheilungen:
I. Die Ackerbau-Verbesserungen, das heiſst solche, die nöthig sind, um die Wirth-
II.
III.
schaftsarbeiten zu vereinfachen, deren Wirksamkeit zu vermehren, und den Boden auf das nachhaltigste zu verbessern.
Garten-Verbesserungen, oder solche Anwendung dieser Kunst, die dazu bei- trägt, den Aufenthalt der auf dem Lande wohnenden Familie behaglicher und vergnüglicher zu machen.
Die, die Verschönerung der Besitzung bezweckenden Verbesserungen, oder solchie, die bei der Anlage die Absicht haben, dem Ganzen das Gepräge der
Ordnung, des Zierlichen, und sogar der mahlerischen Wirkung, aufzudrücken.
Ackerbau-Werbesserungen, siehe Tafel II.] I. Ackerbau-Verbesserungen.— .
Der Schauplatz meiner Unternehmungen eignete sich eben sowohl seines Zusammen-
hanges wegen, als ein Vorwerk bewirthschaftet zu werden, als auch im Betracht des-
sen, dals er bereits in zwölf kleine Pachtungen getheilt war, gröſstentheils an Unter-
*) Aus diesem Bericht geht es hervor: dafs mich Hr. Stratton im Frühjahr des Jahres 1808. zu Rathe gezogen, dafs, einem Schottischen Pächter 1500 Acres(2366 Magd. Morgen) des urbaren Landes überlassen worden, ich
aber 1800 Acres(2840 Magd. Morgen) von der Grasländerei-Abtheilung, auf die Dauer von zwei und zwanzig Jahren in Pacht genommen habe.
Zu Michaelis 1808. bin ich in Besitz des gepachteten Grundstücks gekommen, das ich Tew-Lodge-Farm
senannt habe, und machte mit den zu beschreibenden Verbesserungen den Anfang. Nachdem die Einrichtungen beendigt waren, beschlofs ich das Ganze durch Verafterpachtungen zu nutzen„ und nachdem ich drei kleine Pach- tungen mit sehr ansehnlichen Erhöhungen Unterpächtern überlassen hatte, trat mein Verpächter, wegen Abstand von der Pacht, mit Ueberlassung des Vichstandes und sämmtlicher Bestände, mit mir in Unterhandlung; der
diesfällige Vertrag kam auch im Februar 1811. zu beiderseitiger Zufriedenheit und Vortheil zum Abschlufs. Vrf.


