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Die Forstwirthschaft nach rein praktischer Ansicht : so wie sie der Privatforstbesitzer oder Verwalter führen muss, um sie in Verbindung mit der Landwirthschaft am vorteilhaftesten einzurichten ; ein integrirender Theil der allgemeinen Encyklopädie der gesammten Land- und Hauswirthschaft der Deutschen ; mit einer Kupfertafel / dargest. von W. Pfeil
Entstehung
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11. Abſchn. (383) der Abſatz muß nach den Rechnungen ermittelt werden, da man annehmen muß, daß dasjenige auch ferner wird abgeſetzt werden können, was bisher durchſchnittlich verkauft worden iſt. Eine Unterſuchung der Servituten muß Auskunft geben:

a) Ob und wie viel von den einzuſchlagenden Hölzern an Deputat⸗ und Freyhölzern abzugeben iſt?

h) Ob dasfenige, was die Berechtigten an unbeſtimmten Nutzungen aus dem Forſte bezieben, d. b. an Reſt⸗ und Leſe⸗ holz, Stockholz, um ihren Bedarf zu befriedigen, auch in ei⸗ nem ſolchen Maaße vorhanden iſt, daß ſie keinen Grund ha⸗ ben, wegen Mangel daran eine Entſchadigungsklage anzuſtellen? Die Anſprüche der Berechtigten ruhen nicht auf der Perſon des Gutsbeſitzers, ſondern auf dem Walde ſelbſt. Kauft jemand einen Forſt, welcher devaſtirt iſt, ſo muß der neue Beſitzer die Folgen der Handlungen des frühern Forſteigentbümers vertreten. Die Forderung, frey Baubolz, das nöthige Brennholz aus ei⸗ nem Walde verlangen zu konnen, rubt darum nicht, daß nichts mehr in demſelben vorhanden iſt, ſondern der Beſitzer muß ſie vielleicht auf ſehr koſtbare Art anderweitig befriedigen, bis der Wald das Holz wieder geben kann. Deßhalb iſt es außerordent⸗ lich gefahrlich, einen devaſtirten Forſt, auf welchem betrachtliche Holzſervituten ruhen, zu kaufen, da es nicht genug iſt, das frey abzugebende Holz vom Erxtrage deſſelben abzurechnen, ſondern auch ſogar der mögliche Ankauf deſſelben berückſichtigt werden muß, wenn es darin fehlt.

c) Die Weideſervituten müſſen nach der Anſicht gewürdigt werden: ob ſie die Herſtellung einer regelmäßigern und vortheil⸗ haftern Wirthſchaft, als die bisherige war, Hinderniſſe in den Weg legen?

d) Die Streuſervituten: ob ſie erwarten laſſen, daß dabey die volle Ertragsfähigkeit des Bodens erhalten werden kann?

e) Maſtgerechtſame müſſen in der Regel abgelöſt werden, da es hoöchſt unvortheilhaft iſt, die alten Eichenbeſtände bloß um derſelben willen bepzubehaltenz und man muß prüfen, was die Ablöſung koſten würde.

) Die Gefahren, vorzüglich die Dieberey, dürfen nicht au⸗ her Acht gelaſſen werden, in ſofern irgend zu fürchten wäre,

ſie den Ertrag des Waldes für den Eigenthümer ſchmälern könnten.

Iſt der Wald nicht größer, als daß er die Bedürfniſſe des Guts, zu welchem er gehort, deckt: ſo kommt es bloß darauf an, die Ausgaben zu prüfen, welche die Gewinnung des nöthi⸗ gen Holzbedarfs verurſachen, und es iſt nicht nöthig, die Netto⸗ rente des Forſtes zu berechnen, da ſie ſich ſchon in der Ertrags⸗ ermittlung der Wirthſchaftsrente des Gutes darſtellt. Findet jedoch Holzverkauf Statt, ſo muß auch die Forſtrevenüe beſon⸗ ders ausgeworfen werden.

An Ausgaben ſind gewöhnlich zu berückſichtigen:

1) Beſoldung. 2) Schlagerlöhne und Arbeitslohn, welches man jedoch un⸗ beachtet läßt, wenn man das zu verkaufende Holz gleich ſo

im Preiſe berechnet, daß die Ausgaben, die deſſen Einſchlag

verurſacht, ſchon davon abgezogen waren.

Die Waldwerrhberechnung. 289