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Forſtwirthſchaft. (430)
Umtriebe benutzt, da der Stock der Birke nicht viel länger mit Sicherheit ausſchlägt, und wenigſtens ſpäter keinen reichlichen Ausſchlag gewährt. Mit Vortheil wird ſie in Kiefern, auch wohl Eichen und Buchen untergemiſcht, um etwanige Lücken in den Beſtänden, welche ſich künftig bey höherem Alter des Holzes ſchließen werden, vorläufig auszufüllen und in der Durchforſtung mit 20 bis 40 Jahren herausgehauen zu werden. Sie giebt dann ein ſehr gutes Brennholz, oft ſogar ſchon Nutzholz an Leiter⸗ bäumen, Wagendeichſeln u. dergl., verdämmt auch, zu rechter Zeit herausgehauen, diejenige Holzgattung, welche ſtehen bleiben und künftig den reinen Beſtand dilden ſoll, nicht. Als Kopfholz läßt ſie ſich nicht behandeln, würde auch, da ſie nur wenig Aeſte hat, ſchlechten Ertrag geben. Dagegen kann ſie ohne Nachtheil für die Feldfrüchte u. ſ. w. in einzelnen Stämmen an Fel⸗ dern, Gärten und Wieſen gezogen werden, da ſie nicht verdämmend iſt. Der Weide verurſacht ſie aus eben dieſem Grunde beynahe unter allen Hölzern den wenigſten Nachtheil. Auch im Buſch⸗ holze können auf dem Morgen 6 bis 8 Stämme ſehr gut zu Baumholz gezogen werden, wozu man aber Samenpflanzen wählen muß, da daſſelbe nicht darunter leidet, wogegen ſie aber nicht zu Unter⸗ oder Schlagholze da taugt, wo andere Bäu⸗ me dieß beſchatten, indem ſie durchaus freyen Stand verlangt. Das Holz hat etwas über ³ der Brenngüte des Buchen. Zu Bauholz wird es wegen ſeiner geringen Dauer nur im Nothfalle benutzt; die jungen Stangen dienen zu Reifen, die ſtärkeren zu verſchiedenem Wagenholze; die ſtärkern geſunden und mit Ma⸗ ſern verſehenen Stämme werden als Tiſchlerholz ſehr geſucht. Die äußere weiße Ninde wird zur Gewinnung des Birkentheers, welcher bey der Bereitung des Juften unentbehrlich iſt und ihm ſeine eigenthümliche Geſchmeidigkeit und Dauer giebt, auch zum Anzündungs⸗Material benutzt; doch darf ſie nur von gefällten Bäumen genommen werden, da die ſtehenbleibenden unter dem Schälen leiden. Der Saft giebt ein wohlſchmeckendes geſundes Getränk, wenn man ihn abgähren läßt und mit Zucker verſetzt, die deſtillirten Blumenkaͤtzchen einen wohlriechenden Balſam. An⸗
gebrannte Späne, in Bier gethan, verwandeln dieß in ſcharfen
Eſſig. Der Ruß von der verbrannten Rinde giebt gute Buch⸗ druckerſchwärze.— Die Blätter geben nur ein ſchlechtes, von
dem Viehe nicht geliebtes Futter, welches bloß für Schafe und Ziegen benutzt werden kann.
10. Die Erle, Betula alnus.
In Deutſchland findet man beynahe ausſchließlich nur die ge⸗ meine ſchwarze Erle(Alnus glutinosa, Wildenow), als Wald⸗ baum, in den nördlichen Gegenden, als Oſtpreußen, Lievland u. ſ. w., wird auch oft die nordiſche Weißerle, B. Alnus incana, getroffen. Beide Erlenarten ſind hinſichts ihrer Eigenthümlichkeiten weſent⸗ lich von einander verſchieden, ſo daß von jeder beſonders die Rede ſeyn muß. Die gemeine ſchwarze Erle wird nur in feuchtem Boden, an Flußufern, in Sümpfen, Brüchern oder in ſehr friſchen und humusreichen Gründen getroffen. Auf trocknem Boden giebt ſie wenigſtens keinen beachtungswerthen Ertrag, obwohl ſie bey abgetrockneten Brüchern, wo die Wurzeln der alten Mutterſtöcke tief gehen, zuweilen in ſolchen gefunden wird. Neu angebauet kann ſie jedoch daſelbſt nicht werden. Sie hat viele, nicht weit
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