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Die Forstwirthschaft nach rein praktischer Ansicht : so wie sie der Privatforstbesitzer oder Verwalter führen muss, um sie in Verbindung mit der Landwirthschaft am vorteilhaftesten einzurichten ; ein integrirender Theil der allgemeinen Encyklopädie der gesammten Land- und Hauswirthschaft der Deutschen ; mit einer Kupfertafel / dargest. von W. Pfeil
Entstehung
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Forſtwirthſchaft. (428)

haben, in den Eichen⸗ und Ulmenwäldern, wo die Buche ſelten iſt. Als Baumholz iſt ſie keine empfehlenswerthe Holzgattung, da ſie als ſolches einen langſamen Wuchs und geringen Zu⸗ wachs vorzüglich im höhern Alter zeigt, ſo daß ſie wohl ½ bis 3 weniger Holzmaſſe geben kann, als die Buche und ſelbſt die Ei⸗ che. Selten dürfte es vortheilhaft ſeyn, das Hainbuchen⸗Baum⸗ holz älter als 80 Jahr alt werden zu laſſen, wozu um ſo weni⸗ ger Veranlaſſung iſt, als man keine ſtarken Stämme zu Nutz⸗ holze braucht. Vortheilhafter iſt ſie als Niederwald, wo ſie, tief gehauen, einen reichlichen, ziemlich raſch wachſenden Stockaus⸗ ſchlag gewährt, welchen man 20 30 Jahre alt werden laſſen kann; wo er dann bey paſſendem Standorte wenig im Ertrage gegen den Eichen⸗Niederwald zurückbleiben wird. Als Kopf⸗ holz läßt ſie ſich ſehr gut behandeln, und häufig werden die Triften und Aenger damit bepflanzt, da ſie reichlich ſelbſt, noch im höhern Alter, ausſchlägt. Wenn die Kopfholzſtämme 10 12 Fuß im Verbande ſtehen und alle zehn Jahre geköpft werden, ſo geben ſie beynahe ſo viel Ertrag, als ein Niederwald von gleichem Umtriebe, und dennoch wird noch eine reichliche, wenn auch nicht ſo nahrhafte Graserzeugung, als auf freyer Ebene, darunter erfolgen. Sonſt eignet ſich die Hainbuche wegen ihrer ſtarken Aſtverbreitung und dichten Belaubung nicht zur Anpflan⸗ zung auf Hütungen oder an Gärten, Felder und Wieſen, indem ihr Schatten, wenn ſie nicht behauen wird, zu verdämmend auf alle Gewächſe wirkt. Sie entwickelt viel kleine Wurzeln nahe um den Stamm herum, welche auch nicht zu weit ausſtreichen, und läßt ſich deßhalb, ohne weitere Vorbereitung, ſelbſt noch in einem Alter mit Sicherheit verpflanzen, wo es andere Hölzer nicht mehr ertragen. Man kann die Pflanzſtämme haufig auf freygewordenen Stellen, wo viel Samen aufgegangen iſt, weg⸗ nehmen, ohne erſt nöthig zu haben, ſie im Pflanzgärtchen zu erziehen. Das Holz iſt ein noch beſſeres Brennholz, als das Buchen, nur dauert es, wie dieß, nicht lange, ſtockt und verdirbt leicht, vorzüglich wenn es nicht recht trocken ſo eingeſetzt worden iſt, daß ihm der freye Luftzug mangelt. Das Reisholz dauert kaum ein Jahr aus. Als Nutzholz wird es beynahe ausſchließ⸗ lich nur zu Wagnerholz, Schirrholz in die Mühlen, Maſchinen⸗ holz, von den Drechslern, und zu ſolchem Gebrauche verwandt, wozu feſtes Holz erfordert wird, welches gegen Feuchtigkeit ge⸗ ſichert werden kann. Es iſt aber auch dem Wurmfraße ſehr un⸗ terworfen, dem man jedoch durch Einweichen in Holzſaure be⸗ gegnen kann. Die jungen Hainbuchen⸗Pflanzen bedürfen und ertragen Schatten in der erſten Jugend, da ſie eben ſo, wie die Buchenpflanzen, leicht erfrieren und von der Sonne leiden; je⸗ doch dürfen ſie nicht ganz ſo lange und dicht beſchattet erhalten werden, als dieſe. Wild und Vieh verbeißt ſie leicht, Mauſe beſchälen ſie. Das Verbeißen erträgt ſie jedoch, ſo daß ſelbſt der verbiſſene Stamm noch wieder guten Wuchs erhält, wenn er nur Schonung und Ruhe genießt, was bey andern Hölzern, wie z. B. bey der Eiche, nicht der Fall iſt. Zu lebendigen Hecken läßt ſie ſich dicht erziehen, und wird darum häufig dazu be⸗ nutzt. Ihr Laub iſt, im Auguſt geſammelt und getrocknet, ein gutes Futter für Schafe und Ziegen.

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