Druckschrift 
Die äussern Zeichen der Milchergiebigkeit bei den Kühen, nach welchen sich nicht nur der Ertrag an Milch nach Menge und Güte, sondern auch die Dauer des Milchertrags während der neuen Trächtigkeit beurtheilen läßt / von François Guénon. Aus d. Franz. übers. von F. S. Kurtz
Entstehung
Einzelbild herunterladen

8

telbar darauf richtete man an den Eigenthümer der Kuh, den man bis dahin hatte abtreten laſſen, die Fragen, welche das ab⸗ gegebene Urtheil beſtätigen oder widerlegen konnten. Auf dieſe Weiſe unterſuchten wir mit der größten Genauigkeit, indem wir die Thatſachen und die Beobachtungen aller Anweſenden ſtets aufzeichneten, mehr als 60 Kühe oder Kalbinnen, und wir müſſen erklären, daß die über jede derſelben gemachten Anzeigen, ſowohl was die Menge der Milch, als die Dauer der Milchergiebigkeit oder die Beſchaffenheit der Milch betrifft, ſich immer als ganz richtig herausſtellten. Einige unbedeutende Abweichungen bei der Schätzung der Menge der Milch, hatten, wie wir uns überzeug⸗ ten, eine mehr oder weniger reichliche Fütterung zum Grunde.

Schon aus den Reſultaten dieſer erſten Probe glaubte Ihre Commiſſion bündige Schlüſſe ziehen zu dürfen, als ihr bei einer zweiten Prüfung durch die Anweſenheit eines Bruders von Herrn Guénon neue Kraft verliehen wurde; dieſen Umſtand benützend, ließ Ihre Commiſſion dieſelben Kühe, durch die beiden Brüder unterſuchen, aber abgeſondert, ſo daß, wenn der Eine auf den Grund ſeines Syſtems ſeine Meinung abgegeben hatte, der Andere, der bis dahin abgetreten war, nun während der Abwe⸗ ſenheit ſeines Bruders zur Abgabe ſeines Urtheils über das nem⸗ liche Thier berufen wurde. Auf dieſe Weiſe hätten ſich noth⸗ wendig Abweichungen und ſelbſt Widerſprüche in der Schätzung der der Prüfung unterworfenen Thiere ergeben müſſen, wenn ihre Methode nicht immer ganz ſicher und zuverläßig wäre. Dieſe letzten Verſuche, wir müſſen es geſtehen, haben entſchieden; denn es hat ſich vollkommen erwieſen, daß nicht nur die Angaben der Gebrüder Guénon ganz gleichlautend waren, ſondern auch daß ſie mit den Erklärungen der Eigenthümer in Bezug auf alle Vorzüge und Fehler der verſchiedenen zur Unterſuchung gekom⸗ menen Thiere vollkommen übereinſtimmten.

Dieſe Prüfungen erregten um ſo mehr das Erſtaunen der Eigenthümer und aller Anweſenden, da ſie kurz und die Ergeb⸗ niſſe zuverläßig waren. Man konnte indeß leicht wahrnehmen, daß dieſe wenig Vertrauen in die neue Entdeckung ſetzten, daß ſie ſich keinen Begriff davon machen konnten, und daß ſie einfach die Geſchicklichkeit des Herrn Guénon einem durch lange Uebung ge⸗ wonnenen Scharfblick zuſchrieben. Wir, für welche, wie ſchon geſagt, die angewendete Methode kein Geheimniß mehr war, folgten mit ſtets wachſendem Intereſſe und Staunen den oft wiederholten und immer genau angeſtellten Prüfungen. Vornehm⸗ lich zwei Mitglieder Ihrer Commiſſion, bei denen ihre beſonderen

4

Stdien und igſ nderes In wau ang die von deſſen gi

nwelche ſie ein naufgedrüct ſtheilung bii u dieſſem B ruuh en, welch hie das beſt run zugleich nſel lbe nach die Miglied die Anwendu nih dud d binger bedauern, d Theil nehr geboten. ſich behalte Nutzen dar hald 3000 zugeben, ir hellſten Lic jeder Claſſ und auf li nchen Buch bis zum h nſeyn. Mitt wird man niß von nder Ackerb apflanzung dann wir geartete? nden ande Blute er nſichern K