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Das Wichtigste vom innern Bau und Leben der Gewächse : für den praktischen Landwirth faßlich dargestellt ; Mit 4 Steindrucktafeln / von E. A. Rossmäßler, ...
Entstehung
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at. Präparate

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Kurze Anleit. zum Anfertigen einiger pflanzenanat. Präparate. 211

Nummern auffuͤhren, unter welchen wir uns in dem Terxte darauf bezogen haben.

Nr. 1, Parenchym. Man ſſaltet einen zwei⸗ jaͤhrigen, vorher ganz ausgetrockneten Stengeltheil von dem gemeinen Flieder(Sambucus nigra) und ſchneidet die Spalt⸗ flaͤche, die moͤglichſt im Durchmeſſer des Stengels liegen muß, mit dem Raſirmeſſer glatt. Dazu eignen ſich uͤberhaupt faſt alle holzige Pflanzen mit ſtarkem Markeylinder, z. B. Hirſch⸗ kolbenſumach, Rhus typhinum, Weinrebe. Das allmaͤhlige Verſchwinden des Markparenchyms kann man ſehen, wenn man im Juli die ſtaͤrkeren hohlen Doldenſtengel ſpaltet. Am deutlichſten werden ſeine Quer⸗ und Laͤngsſchnitte zwiſchen 2 Glastaͤfelchen Bau und Anordnung des Parenchyms zeigen. Ganz vorzuͤglich groß ſind die Parenchymzellen in ſehr ſaftigen

dicken Blattſtielen, z. B. des Kuͤrbis, Baͤrenklau(Heracleum),

Huflattig(Tussilago Petasites) ꝛc. Namentlich ſieht man auf Laͤngsſchnitten von Huflattigblattſtielen die großen Zellen ſehr deutlich in Laͤngsreihen geordnet.

Nr. 2, Gefäße. Am unterſten Ende eines friſchen Wedelſtieles vom Adlerfarren, Pteris aquilina, mache man einen glatten Querſchnitt, auf welchem ſich dann die Gefaͤße (Treppengefaͤße) gruppenweiſe vereinigt darſtellen und durch ihren bedeutenderen Durchmeſſer von den engeren Zellen un⸗ terſcheiden. Da der ſaftige Stiel ſehr bald durch Vertrock⸗ nung einſchrumpft, ſo muß man einige Glaspraͤparate machen. Mehr einzeln vertheilt findet man die Gefaͤße auf Quer⸗ ſchnitten vom Holzkoͤrper vieler Wurzeln von krautartigen Gewaͤchſen.

Nr. 3, Spiralfaſern. a) Man dehnt den Blatt⸗ ſtiel von dem rothrindigen Cornelbaum(Cornus sanguinea) behutſam ſo lange, bis er reißt, wobei man bemuͤht ſein muß⸗

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