210 Kurze Anleit. zum Anfertigen einiger pflanzenanat. Präparate.
ſaftleere Ueberbleibſel. Hierzu eignen ſich ganz vorzuͤglich die abgeſtorbenen dicken Hopfenſtengel, die in Gebuͤſchen ſtehenden duͤrren Doldenſtengel und mehrere andere.
Hoͤlzer ſollte man ſtets nur im Winterzuſtande waͤhlen, weil da alle ſaftfuͤhrenden Organe leer und daher um ſo ſchoͤ⸗ ner erkennbar ſind.
Zum Betrachten der Praͤparate bediene man ſich einer lorgnettenartig gebauten Loupe mit zwei uͤber einander zu ſchie⸗ benden Glaͤſern, wie man ſie fuͤr hoͤchſtens 2 Thaler bei jedem Opticus bekommt, von dem man ſich den Gebrauch derſelben zeigen laſſen muß. Noch etwas wirkſamer und auch noch billiger ſind die planconvexen Linſen(den Glasaugen der BVoͤgelausſtopfer ſehr aͤhnlich), die man gewoͤhnlich bei den kleinen die Jahrmaͤrkte beziehenden Optikern antrifft. Sie ſind gewoͤhnlich in einer perpendiculaͤren, etwa 1 ½ breiten Holzſcheibe eingelaſſen und mittels einer federkieldicken Saͤule auf einem runden Fuß zum Aufſtellen eingerichtet. Den letzteren ohnehin nutzloſen Fuß kann man, zum leichteren Handhaben und um die Linſe bei ſich fuͤhren zu koͤnnen, ent⸗ fernen. Gewohnlich ſteckt hinten in der Saͤule eine aufwaͤrts gekruͤmmte Objectennadel zum Aufſpießen von keinen Inſecten und anderen zu betrachtenden Objecten. Dieſe Linſen ſind
ußerordentlich brauchbar und fuͤr einen halben Thaler zu
4 haben.
Noch erwaͤhnen wir, daß die feinen Schnittchen am leichteſten mit einem benetzten Haarpinſel von dem Meſſer auf das Glasplaͤttchen gebracht werden.
Nun wollen wir fuͤr diejenigen unſerer Leſer, welche ſich durch Selbſtanſchauung einige Kenntniß vom Bau des Pflan⸗ zenkörpers verſchaffen wollen, einige hierzu noͤthige uͤberall leicht zu habende Praͤparate bezeichnen, und hier unter den
Kutſe⸗
Numme danauf b Nr. jähtigen, gemeinen fäͤche, d wit dem alle hohi kolbenſun Verſchw man im deutlich 2 Glat Ganz vo dien B Huflatt auf Lan ſehr der N. Wedelſt enen g (Treppen ihten bed terſcheide nung ii Meht e ſchnitten Gewaͤch Nr.
ſiel von behutam


