204 Zwölftes Kapitel.
Wem dieß zu vag und unbegruͤndet klingt, dem ſtimmen wir von Herzen bei, bemerken aber, daß wir uͤber Leben und Tod wohl niemals begruͤndeter werden reden lernen.
Wir ſchließen unſere Arbeit mit etwas, was wir uns nicht entſchließen konnten in den Text mit aufzunehmen; wir meinen die vermeintliche Umwandlung der Pflanze in eine andere.
Den Glauben, daß aus Roggenkoͤrnern Trespe erwach⸗ ſen koͤnne, glaubten wir nur noch in einigen wunderglaͤubigen Koͤpfen niſtend, und die allerneueſte Zeit hat ihn im Gegen⸗ theil durch den Mund gelehrter Leute uͤberboten und mit den Ergebniſſen von zahlreichen, freilich meiſt ſehr rohen Ex⸗ perimenten beglaubigen wollen.
Dieſe Ergebniſſe ſind ſo frappant, daß ſie einem das Haar zu Berge treiben wuͤrden, wenn die Verſuche voll⸗ kommen ſicherſtellend waͤren, ſo aber verurſachen ſie einem mit dem Bildungsleben der Gewaͤchſe Bekannten nur das unangenehme Gefuͤhl des Hinundherſchwankens zwiſchen beſſerwiſſendem Unglauben und ſich ſelbſt mißtrauendem Fuͤr⸗ moͤglichhalten.
Wer den naturhiſtoriſchen Wunderglauben kennt, der, wie er in jedem Menſchen keimt, ſo namentlich in demjenigen wuchernd aufſchießt, der, ohne tiefere Kenntniß von der Na⸗ tur, gleichwohl an ſie und ihre Kraͤfte, Erſcheinungen und Gebilde durch ſein Gewerbe gewieſen iſt,— der wird mit uns anerkennen, daß gegenwaͤrtig auf dem weiten Gebiete der Landwirthſchaftswiſſenſchaft nichts dringender die gruͤnd⸗ lichſte Erledigung erheiſcht, als die Frage, ob es moͤglich
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