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Das Wichtigste vom innern Bau und Leben der Gewächse : für den praktischen Landwirth faßlich dargestellt ; Mit 4 Steindrucktafeln / von E. A. Rossmäßler, ...
Entstehung
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Von der Nahrungsformung. 203

Kraut, durch fortwaͤhrendes Abſchneiden der ſich entwickelnden Bluͤthentrauben zum mehrjaͤhrigen mannshohen Strauche ge⸗ zwungen. Das beweiſt, daß der letzte Lebenszweck, Bildung uͤberlebender Keime, erſt erreicht ſein muß, ehe der natuͤrliche Tod eintritt.

Die Blaͤtter und Bluͤthen eines perennirenden Ge⸗ waͤchſes ſind als einjaͤhrige Pflanzen zu betrachten, die auf einer ausdauernden Unterlage vegetiren. Bei perennirenden Kraͤutern ſtirbt auch der Stengel mit, und blos die Wurzel, die ſich fortwaͤhrend durch neue Zweige verjuͤngt, bleibt uͤber⸗ lebend.

Weshalb der Boabab(Adansonia digitata) fuͤnftauſend Jahre lang am Leben bleiben kann, die Fichte kaum ſo viele Hunderte, warum ein Baumindividuum doppelt ſo lange leben kann als ein anderes derſelben Art, das liegt jedenfalls mehr außer als in ihnen; daß aber die gegen einen Pappel⸗ ſamen koloſſale Bohne nur ein ſchwaͤchliches einjaͤhriges Ge⸗ waͤchs, jener dagegen einen himmelanſtrebenden hundertjaͤhrigen Baum bildet, liegt jedenfalls in ihnen.

Weil die Pflanze nicht wie das Thier ein in ſich abge⸗ ſchloſſenes, in allen Theilen zugleich und zuſammenhaͤngend lebendes Individuum iſt, ſo kann auch der Tod der Pflanze nicht dem Tode des Thieres gleichen, er kann nicht ein ploͤtz⸗ liches Abreißen des einen Lebensfadens ſein, er iſt hingegen ein langſames, ſchrittweiſes Sichzuruͤckziehen der Lebenskraft aus den Gemaͤchern des Pflanzengebaͤudes; es iſt ein Unter⸗ liegen derſelben im Kampfe mit den chemiſchen und phyſikali⸗ ſchen Kraͤften, denen ſie im Pflanzentode das Feld raͤumt, ihnen das Feld forthin allein uͤberlaſſend, auf welchem ſie bisher mit ihnen gemeinſam gewirkt hatte.