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Das Wichtigste vom innern Bau und Leben der Gewächse : für den praktischen Landwirth faßlich dargestellt ; Mit 4 Steindrucktafeln / von E. A. Rossmäßler, ...
Entstehung
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22 Viertes Kapitel.

ſolches Zellgewebe nennt man Merenchym, gleichviel ob die daſſelbe bildenden Zellen kugelrund oder eirund oder noch mehr verlaͤngert ſind, wenn nur ihr Laͤngendurchmeſſer den Breitendurchmeſſer nicht uͤber 4⸗ bis 6mal uͤberſteigt.

Meiſtentheils aber beruͤhren die Zellen einander ſehr innig, indem ſie ſich bei dem Wachsthum ausdehnen und einander an den Beruͤhrungsflaͤchen abplatten, nach demſelben Geſetz, wie ſich die Blaſen eines großblaſigen Seifenſchanmes auch abplatten, d. h. durch ebene Waͤnde von einander geſchieden ſind, obgleich die einzelne Seifenblaſe rund iſt. Natuͤrlich koͤnnen aber zwiſchen den beiden Extremen der lockerſten und innigſten Beruͤhrung viele Zwiſchenſtufen liegen.

Wenn im dichten Zellgewebe alle Zellen gleich große kugelrunde Blaſen geweſen und nach der Regel des Quincunx, d. h. wie ein regelmaͤßig aufgeſchichteter Haufen gleichgroßer Kugeln angeordnet waͤren, ſo muͤßte natuͤrlich jede Zelle von den 12 umlagernden Zellen auf gleiche Weiſe einen abplatten⸗ den Druck erleiden und zu einer Kryſtallform von 12 gleichen rhombiſchen Seiten, zu einem Rhombenzwoͤlffach, werden. Beide Bedingungen kommen aber ſelten oder nie vor, und daher zeigen die Zellen nur ſelten regelmaͤßige Kryſtallformen. Gewoͤhnlich ſtehen die Zellen in Laͤngsreihen uͤber einander, und zwar ſo, daß die neben einander ſtehenden Reihen in ihren einzelnen Zellen alterniren. Sind dann die Boͤden, wodurch die Zellen einer Reihe an einander liegen, ganz oder ziemlich horizontal und die Zellen ſelbſt nach allen Dimenſionen von ziemlich oder ganz gleichem Durchmeſſer, ſo iſt ein ſolches Zellgewebe ein echtes oder ſogenanntes kurzes Parenchym, und die Zellen heißen kurze oder teſſulariſche oder paren⸗ chymatiſche Zellen(Fig. 4); ſind die Zellen vielmal laͤnger als breit, ſo iſt es ein geſtrecktes Parenchym, und die

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